Bei den Pyramiden von Giza handelt es sich um das einzige noch erhaltene der sieben Weltwunder.
Die geheimnisvollen Zeugen des ägyptischen Altertums befinden sich direkt am Stadtrand des Großraums Kairo/Giza. Keine anderen Monumente haben die Menschheit je so stark beschäftigt und inspiriert. Noch heute geben sie Archäologen und anderen wissenschaftlichen Forschern unzählige Rätsel auf.
Die größte der Pyramiden von Giza wurde dem König Cheops (2. König der 4. Dynastie, 2589-2566 v. Chr.) zu Ehren gebaut. Mit heute gut 137 m Höhe und einer Seitenlänge von 230 m, ursprünglich sogar 146,72 m, stellt sie ein überaus imposantes Bauwerk dar. Die Cheopspyramide setzt sich aus ca. 2,3 Millionen Steinblöcken zusammen von denen jeder durchschnittlich 2,5 Tonnen wiegt. Die Umsetzung eines Bauwerks dieses Ausmaßes kann als eine kaum zu glaubende logistische Leistung der alten Ägypter bezeichnet werden. Bei einer ersten Öffnung der Pyramide im 9. Jahrhundert fand man drei Grabammern, von denen eine den Sarkophag des Königs beherbergte. Einige Archäologen vermuten noch heute die Existenz einer 4. Grabkammer, die den Grabschatz enthalten soll. Auf der Ostseite der Cheopspyramide befinden sich der Toten-Tempel des Königs und die kleineren Pyramiden, in denen die Königinnen beigesetzt wurden.
Die zweite der großen Pyramiden wurde vom Sohn Cheops, Chephren (4. König der 4. Dynastie, 2558-2532 v. Chr.), gebaut. Sie liegt auf einem Felsplateau und wirkt deshalb mit ihrer Höhe von 136,4 Metern höher als die seines Vaters Cheops. Im Inneren der Chephrenpyramide befinden sich zwei Grabkammern von denen eine den Sarkophag des Königs enthält. Die Ruinen des Toten-Tempels liegen auch hier auf der Ostseite.
Die dritte Pyramide wurde im Auftrag Mykerinos, Sohn des Chephren (2532-2504 v.Chr.) gebaut. Sie misst 62 m (ehemals 66,5 m) und wird von einer Vielzahl kleinerer Pyramiden der königlichen Familie umgeben.
Weiterführende Links:
Sphinx
Karnak
Pharos von Alexandria
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