
Die Burg Alanya Kalesi erhebt sich 300 Meter über dem Meer und wurde
seit der Antike auf Grund ihrer günstigen Lage immer wieder bewohnt und
ausgebaut. Heute stechen in erster Linie die Umbauten der Seldschuken
aus dem 13. Jahrhundert ins Auge. Von einer großen Aussichtsplattform,
die früher als Hinrichtungsplatz genutzt wurde, hat man einen
beeindruckenden Blick auf das Meer.
Geöffnet: Täglich 8-19 Uhr
Der sogenannte „Rote Turm“ wurde 1224 von dem berühmten
seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubat errichtet. Er diente damals
als Eckpunkt der Hafenbefestigung und ist stolze 35 Meter hoch. Im
Erdgeschoss wurde ein kleines Museum eingerichtet.
Geöffnet: Täglich 8-17 Uhr
Unterhalb der Burg befinden sich mehrere Höhlen, von denen nur die Damlatas Magarasi vom Land aus zu erreichen ist. Die „Phosphorhöhle“ kann man mit einem Ausflugsboot vom Hafen aus besichtigen.
Das kleine Stadtmuseum hat Besuchern einiges zu bieten. Hier werden
Gebrauchsgegenstände aus der seldschukischen und osmanischen Zeit
ausgestellt. Ob Kelims, Münzen oder Kalligraphien – die Exponate lassen
keine Wünsche offen.
Am Atatürk Park,
Ecke Güzelyali Caddesi
Geöffnet: Täglich 8-17 Uhr
Die Fahrt zu diesem kleinen Fluss mit seiner beschaulichen Landschaft dauert nicht lange. Es sind nur 10 km, die man auch ohne Mietwagen mit einem Dolmusch (Kleinbus, ähnlich einem Sammeltaxi) zurücklegen kann. Oberhalb des Flusses befindet sich eine Tropfsteinhöhle, durch die geführte Besichtigungstouren angeboten werden.
35 km in Richtung Anamur liegt die ehemalige römische Hafenstadt Iotape. Hier können Sie auf den Spuren der Antike wandeln oder in einer der schönen Buchten ein Sonnenbad nehmen.
Die Stadt Syedra, heute Sedre genannt, liegt etwa 20 km von Alanya
entfernt in einem pittoresken Tal. Von dort aus hat man einen direkten
Blick auf das Meer. Die Siedlung wurde in vorchristlicher Zeit
gegründet. Die wichtigsten Ruinen gehören zu einem Bad, Grabanlagen und
einem gut erhaltenen Palast.
Weiterführende Links:
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| uwe/ 06