Ecuador liegt an der Westküste Südamerikas in Höhe des Äquators und wird im Norden von Kolumbien und im Süden und Osten von Peru umgeben. Die Galapagosinseln in etwa 1000 Kilometer Entfernung gehören ebenfalls zu Ecuador.
EC
zwischen 1° 27´nördlicher Breite und 5° südlicher Breite sowie75° 12´und 81° westlicher Länge
283.500 km²
55% Wald
5% Ackerland
10% Wiesen und Weiden
N–S 700 km
W–O 600 km
2.237 km
Quito
Guayaquil (ca. 1.973.880 Einwohner)
Quito (ca. 1.487.510 Einwohner)
Cuenca (ca. 255.020 Einwohner)
20 Provinzen
Azuay (Cuenca), Bolivar (Guaranda), Canar (Azogues), Carchi (Tulcan), Cotopaxi (Latacunga), Chimborazo (Riobamba), El Oro (Machala), Esmeraldas (Esmeraldas), Guayas (Guayaquil), Imbabura (Ibarra), Loja (Loja), Los Rios (Babahoyo), Manabi (Portoviejo), Morona Santiago (Macas), Napo (Tena), Pastazza (Puyo), Sucumbios (Nueva Loja), Tungurahua (Ambato), Zamora Chinchipe (Zamora), Archipielago de Colon/Galapagos (Puerto Baquerizo), Zonas no delimitades
k.a.
Für Badeurlaub sind die Monate April bis Dezember zu empfehlen.
Bergsteiger sollten für Bergtouren im Hochland die Monate von Juni bis November wählen.
Touren im Amazonasgebiet sollten Sie im Juni und Juli machen.
Für die Galápagos-Inseln ist die beste Reisezeit von Januar bis Juni.
MEZ - 6 (UTC - 5)
Galápagos-Inseln: MEZ - 7 (UTC - 6)
Aktuelle Uhrzeiten finden Sie hier unter
www.zeit-online.de
Botschaft der Republik Ecuador
mit Konsularabteilung, Berlin
Zuständigkeiten: Bundesrepublik Deutschland
Kaiser-Friedrich-Straße 90
10585 Berlin
Sprechzeit: Mo bis Fr 9-17 Uhr, Kons. Abt. 9-13 Uhr
Tel: (0 30) 238 62 17, 238 62 95
Tel. Konsularabt.: (0 30) 34 78 71 08
Fax: (0 30) 34 78 71 26/27
Email: kanzlei@botschaft-ecuador.org
Homepage: www.botschaft-ecuador.org
Ministerio de Turismo y Información, Quito
Avenida Eloy Alfaro 1214, Pasaje Carlos Tobar
Quito/Ecuador
Tel: (00593 2) 22 49 70, 50 75 62
Fax: (00593 2) 22 93 30, 50 75 64
Email: info@vivecuador.com
Homepage: www.vivecuador.com
Spanisch; Ketschua, Chibcha und indianische Sprachen.
Im April 2000 wurde der US Dollar zur offiziellen Landeswährung Ecuadors eingeführt und ersetzt somit den bis dahin gültigen Sucre.
Währung: 1 US-Dollar = 100 Cents
Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code)
Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 US$
Münzen in den Nennbeträgen 1US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent
Den aktuellen Kurs finden Sie unter www.wechselkurs.de
12.411.000 Einwohner
45,6 Menschen je km²
Post: Luftpost nach Europa benötigt bis zu einer Woche.
Internet/E-Mail: Internetanbieter ist Interactive (Internet: www.interactive.net.ec).
Telegramme: Hotels nehmen bis 20.00 Uhr Telegramme an.
110 V, 60 Hz. Adapter erforderlich.
Nach Deutschland: 0049
Von Deutschland: 00593
Banken: Mo bis Fr 9.00-16.00/18.00 Uhr
Geschäfte: Mo bis Fr 9.00-13.00, 15.00-19.00/20.00 Uhr,
Sa 9.00-13.30 Uhr
Apotheken: Mo bis Fr 9.00-20.00 Uhr
Büros: Mo bis Fr 8.00-16.30 Uhr
Präsidiale Republik
Präsident
kein
Die aktuellen Impfvorschriften und Impfempfehlung dieses Landes unter www.crm.de
Visumfrei als Touristen und Besucher für 3 Monate.
Es wird ein gültiger Reisepass mit mindest. 6 Monate Gültigkeit benötigt sowie ein Rückreiseticket.
Botschaft der Republik Ecuador
mit Konsularabteilung, Berlin
Zuständigkeiten: Bundesrepublik Deutschland
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Embajada de la República Federal de Alemania, Quito
Edificio "Citiplaza"
Avenida Naciones Unidas E10-44 y República de El Salvador
Quito
Sprechzeit: Mo bis Fr 9-12, Mo bis Do 14-16 Uhr
Tel: (00593 2) 297 08 20
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Fax Konsularabt.: (00593 2) 297 08 16
Homepage: www.botschaft-quito.de
Die Republik Ecuador (span. República del Ecuador, dt. auch Ekuador, vgl. "Äquator") ist ein Staat in Südamerika und grenzt an Kolumbien und Peru. Er liegt am Pazifik zwischen 1° 30´n. Br. und 5° 00 s.Br. sowie zwischen 75° 15´und 81° 00´w.L. (Festland). Die etwa 1.000 km westlich des Festlands gelegenen Galápagos-Inseln befinden sich auf etwa gleicher Breite und zwischen 89° 15´und 91° 40´w.L.
Die Bevölkerung gehört überwiegend der katholischen Glaubensrichtung an und spricht neben der Amtssprache Spanisch auch die Sprachen Quechua und Shuar, sowie einige weitere lokale Indianersprachen.
Das am Äquator gelegene Land lässt sich in vier völlig unterschiedliche Zonen aufteilen: den Küstenbereich (Costa), die Anden (Sierra), das bewaldete Amazonas-Tiefland (Oriente) und die Galápagos-Inseln.
Die Küste Ecuadors ist eine fruchtbare Ebene, nur etwas über dem Meeresspiegel gelegen, und deshalb sehr warm (bis 40°C). Dort befindet sich die größte Stadt des Landes - Guayaquil.
Von Nord nach Süd verläuft die Bergkette der Anden mitten durch Ecuador. In den Hochebenen um 2.500 m mit gemäßigter Temperatur liegen die Hauptstadt Quito und die drittgrößte, aber vergleichsweise kleine Stadt Cuenca. Die Berge, teilweise aktive Vulkane, erreichen 5.000 bis 6.000 Meter. Unter ihnen ist die höchste Erhebung der Erde (vom Erdmittelpunkt aus), der Chimborazo, mit 6.310 m über dem Meeresspiegel. In diesem Gebiet liegen auch viele sehenswerte Kraterseen, wie z.B. der Kratersee Quilotoa.
Im Osten des Landes beginnt der Wald des Amazonas-Tieflandes mit heißem und feuchtem Klima. Alle Flüsse dort sind Oberläufe des Amazonas.
Als vierte Zone bezeichnet man die weit im Pazifik gelegenen Galápagos-Inseln. Auf diesen Inseln hat sich eine weltweit einzigartige Pflanzen- und Tierwelt entwickelt.
Indianer 20,0 %, Mestizen 35,0 %, Mulatten 15,0 %, Schwarze 5,0 %, Weiße 25,0 % (Stand 2004)
Das Gebiet Ecuadors war vor der Kolonialisierung zunächst in mehrere kleinere unabhängige Indianersstaaten aufgeteilt. Erst Ende des 15. Jahrhunderts eroberten die Inka das gesamte Land, wurden aber bereits Anfang des 16. Jahrhunderts wiederum von den Spaniern unterworfen. Während der Kolonialzeit nahm die Real Audiencia de Quito das heutige Gebiet Ecuadors ein. Das Land erkämpfte sich unter Simón Bolívar und Antonio José de Sucre 1821 die Unabhängigkeit von Spanien und gehörte bis 1830 zur Gran Colombia. Sein weiterer eigenständiger geschichtlicher Weg war durch hohe politische und territoriale Instabilität gekennzeichnet. Die unablässige Abfolge zahlreicher Putsche und Staatsstreiche reicht bis in heutige Zeit. Im 19. Jahrhundert kam es immer wieder zu kürzeren Bürgerkriegsepisoden, eine Entwicklung, die nach der Mitte des Jahrhunderts durch die klerikale Diktatur des Gabriel García Moreno für einige Jahre unterbrochen werden konnte. In der Gegenreaktion gelang es Eloy Alfaro am Ende des Jahrhunderts, eine erste radikalliberale Regierung zu etablieren. Während des gesamten 20. Jahrhunderts verlor Ecuador in schneller Folge weitreichende Territorien an seine Nachbarn, das letzte Mal noch 1998 an Peru.
Entsprechend der Verfassung ist Ecuador ein unteilbarer Staat. Zur Verwaltung des Landes gibt es eine Aufteilung in Provinzen (provincias), Kantone (cantones) und Gemeinden (parroquias).
Die 22 Provinzen, ihre Größe und die entsprechenden Provinzhauptstädte sind:
• im Andenhochland (sierra):
• Azuay (8.100 km?, 650.000 Einwohner, Hauptstadt: Cuenca),
• Bolívar (4.000 km?, 200.000 Einw., Hauptstadt: Guaranda),
• Cañar (3.100 km?, 200.000 Einwohner, Hauptstadt: Azogues),
• Carchi (3.600 km?, 240.000 Einwohner, Hauptstadt: Tulcán),
• Cotopaxi 6.000 km?, 350.000 Einwohner, Hauptstadt: Latacunga),
• Chimborazo (6.600 km?, 480.000 Einwohner, Hauptstadt: Riobamba),
• Imbabura (4.600 km?, 350.000 Einwohner, Hauptstadt: Ibarra),
• Loja (11.000 km?, 500.000 Einwohner, Hauptstadt: Loja),
• Pichincha (13.000 km?, 2,5 Millionen Einwohner, Hauptstadt: Quito),
• Tungurahua (3.340 km?, 450.000 Einwohner, Hauptstadt: Ambato).
• an der Küste (costa):
• El Oro (5.850 km?, 700.000 Einwohner, Hauptstadt: Machala),
• Esmeraldas (15.200 km?, 450.000 Einwohner, Hauptstadt: Esmeraldas),
• Guayas (20.500 km?, 3,6 Millionen Einwohner, Hauptstadt: Guayaquil),
• Los Ríos (7.200 km?, 750.000 Einwohner, Hauptstadt: Babahoyo),
• Manabí (19.000 km?, 1,6 Millionen Einwohner, Hauptstadt: Portoviejo).
• in Amazonien (oriente):
• Morona Santiago (25.700 km?, 100.000 Einwohner, Hauptstadt: Macas),
• Napo (34.000 km?, 150.000 Einwohner, Hauptstadt: Tena),
• Orellana (20.700 km?, 71.000 Einwohner, Hauptstadt: Puerto Francisco de Orellana)
• Pastaza (30.000 km?, 100.000 Einwohner, Hauptstadt: Puyo),
• Sucumbios (18.300 km?, 120.000 Einwohner, Hauptstadt: Nueva Loja),
• Zamora Chinchipe (23.000 km², 100.000 Einwohner, Hauptstadt: Zamora).
• Dazu kommt die Insulare Region Galápagos: (8.010 km², 30.000 Einwohner, Hauptstadt: Puerto Baquerizo Moreno)
Der Straßenverkehr, wichtigster Verkehrsträger des Landes, findet auf einem Straßennetz mit einer Gesamtlänge von 43.197 km (1999) statt, von dem jedoch gerade einmal 8.165 km befestigt sind. Wichtigste Straße ist das Teilstück der Carretera Panamericana, die von Nord nach Süd das Land durchquert.
Das Eisenbahnnetz ist 812 km lang und besitzt eine Spurweite von 1.067 mm. In den 1980ern hat die Bedeutung der Bahn nachgelassen. Der öffentliche Personenverkehr wird hauptsächlich durch Busse realisiert, die von Privatunternehmen, sog. Cooperativas, betrieben werden.
Internationale Flughäfen befinden sich in Quito und Guayaquil. Der Außenhandel findet vor allem auf dem Seeweg statt. Wichtige Hafenstädte sind Guayaquil, Puerto Bolívar und El Balao.
Die Wirtschaftsleistung des Landes ist gering und Ecuador gehört zu den ärmeren Ländern Lateinamerikas. Bis zu einem Viertel der Bevölkerung lebt bereits als Arbeitsmigranten im Ausland, vor allem in den USA und Spanien. Ecuador hat im Jahre 2000 seine eigene Währung, den Sucre, zugunsten des US-Dollar aufgegeben, prägt aber in vertraglicher Absprache mit den USA weiterhin Kleinmünzen mit der Denomination US-Cent (centavos) und eigenem Vorder- und Rückbild.
Über die Hälfte der Wirtschaftsleistung hängt mit der Förderung und dem Export von Erdöl zusammen. Weitere wichtige Exportartikel sind traditionell Bananen, Garnelen (camarones) und Kakao sowie der berühmte Panama-Hut, der nur hier hergestellt wird.
In den letzten Jahren hat sich auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt, gilt Ecuador doch als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität der Welt. Ecuador bietet darüber hinaus eine Vielfalt an Landschaften, die ihresgleichen suchen. Genannt seien die Galapagos-Inseln, die Avenida der Vulkane und der tropische Bergwald am Osthang der Anden.