
Dieser Berg ist sowohl heilige Stätte als auch eine Fundgrube für Archäologen. Der Aufstieg dauert ab dem Informationszentrum – wo man gut Parken kann – etwa 20 Minuten. Die Ausblicke sind atemberaubend schön und wenn man erst zu Füßen des markanten Monolithen steht, breitet sich die beeindruckende Kulturstätte vor einem aus.
In dem schönen, fast immer grünen Tal, wurden die meisten altkanarischen Mumien der Insel gefunden. So unwegsam sind die Felshänge, dass sich früher kaum jemand dorthin verirrte. Das schützte die archäologischen Schätze vor Grabräubern. Heute haben sich in den Höhlen lebendige Menschen einquartiert. Die Höhlenwohnungen auf der linken Seite werden inzwischen häufig von Touristen besucht.
Zwischen Ingenio und Telde, kurz vor dem Flughafen, ist die Abfahrt zum altkanarischen Heiligtum von Cuatro Puertas ausgeschildert. Vier Öffnungen führen dort in eine Höhle, daher auch der spanische Name “Vier Türen“. Von Menschenhand erweitert, diente sie den Altkanariern vermutlich als Kult- und Versammlungsort. Auf der Südseite findet sich ein untereinander verbundenes Höhlensystem, das die Ureinwohner wohl als Zufluchtsstätte nutzten. Öffnungszeiten: Di-So 9-13 Uhr.
Das bedeutendste Museum der Insel findet man in einem Eckhaus in der Calles Dr. Chil und R.Verneau. Die Darbietung der archäologischen Funde ist angenehm übersichtlich. Ein besonderes Highlight ist die beeindruckende Kopie der Cueva Pintada, die im Museum aufgebaut ist. Sie gilt als das schönste Exemplar einer bemalten Höhle der Altkanarier und ist im Original normalerweise nicht zu besuchen.
Das Kolumbus-Museum befindet sich im schönsten Bauwerk der Altstadt von Las Palmas und gibt Auskunft über Kolumbus und die Entdeckung Amerikas.
Ein kleines, aber sehenswertes Museum mit einigen der bedeutendsten sakralen Kunstwerke der Insel.
Die Hauptattraktion im Zentrum des Dorfes ist das Museo La Cantonera (auch Casa Museo Cho’ Zacarias genannt). Ein aus mehreren 300 Jahre alten Teilgebäuden bestehende Bauernhof beherbergt seit 1969 ein ethnographisches Museum, das das tägliche Leben der Canarios vergangener Zeiten dokumentiert. Die Sammlung umfasst Gebrauchsgegenstände, landwirtschaftliche Werkzeuge, Töpferwaren, Möbel und Ackergeräte. Zu den Highlights gehört beispielsweise ein Puppenhaus von 1808, das die Größe eines dreitürigen Schranks hat. In einem guten Restaurant nebenan, kann man im Anschluss seine vielseitigen Eindrücke austauschen. An Wochenenden kann es hier ziemlich voll werden.
Das Stein- und Handwerksmuseum beherbergt, neben einer Sammlung von Steinen und Mineralien, Keramik, Korbwaren und landwirtschaftlichen Werkzeugen, auch eine Stickereischule, in der Besucher bei der Entstehung von edlen Stickereien zuschauen können.
Der Dichter, Arzt und Politiker Tomás Morales verbrachte seine Kindheit in diesem Haus. Später praktizierte er in Agaete, wo er 1920 seinen Gedichtzyklus “Rosen des Herkules“ schrieb.
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