
Auf der Straße von Tamaraceite nach Tafira Alta am Kilometer 7,2 liegt der Botanische Garten von Gran Canaria. Er beheimatet auf dem sehr weiträumig angelegten Areal über 5.000 Pflanzen aus aller Welt. Fast alle auf der Insel vorkommenden Arten aller Vegetationszonen sind hier zu finden. Besonders schön sind die Kakteensammlung und die Drachenbäume. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 u. 15-18; Sa 8-12 u. 13-17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Etwa 2,5 Kilometer hinter Moya, auf dem Weg nach Santa María de Guía führt eine Stichstraße zum Barranco del Laurel. Durchsetzt von Mispeln und Kakteen, kann man noch die – wenigen aber dichten und verschlungenen - Reste des ursprünglichen Lorbeer-Waldes erkennen. In Santa María de Guía befindet sich der Naturpark Brezal, wo Lorbeerbäume, Kanaren-Stechpalmen, Baumheide, Gagelbäume und Granadillos wachsen.
Hinweisschilder in Agaete führen Sie in das wahrscheinlich fruchtbarste, blühendste Tal der Insel. Im Frühling zeigen sich die steilen Hänge in üppigem Grün und die natürliche Vegetation sowie die auffallend gepflegten Gärten erblühen in voller Pracht. Hohe Palmen und Kiefern, Agaven und Opuntien (Kakteen) stehen neben den Orangen-, Zitronen-, Mango-, Avocadobäumen, den Bananenstauden, Mandeln, Papayas und Kaffeepflanzen. Dazwischen schlängelt sich ein wunderschöner Wanderweg, den Naturliebhaber nicht verpassen sollten.
Auf dem Weg zu dem kleinen Dörfchen Ayagaures kommt man zu einem Aussichtspunkt, der ein großartiges Panorama über das tief darunter liegende Tal bietet. Dort befindet sich der Stausee Embalse de Gambuesa, sowie das Tal von Palmitos mit Park und Palmengarten.
Zwischen San Nicolás und Mogán, an der Degollada de Veneguera, präsentiert sich die Natur besonders eindrucksvoll. Die Straße windet sich ein paar Mal um fast märchenhaft wirkende blaue und grüne Felshänge, die Azulejos. Je nach Sonnenstand verändern sich die Blau- und Grüntöne und zeigen eine wunderschöne Palette an Farben.
Mit 25 Kilometern Durchmesser ist die Caldera de Tejeda Gran Canarias größter und schönster eingesunkener Krater. Steht man am Kraterrand, so bietet die Natur eine eigenartige Aussicht: scheinbar endlose Bergkämme und tausende Mandelbäume, die Ende Januar/ Anfang Februar in voller Blüte stehen. Ein Blütenmeer in Rosa und Weiß.
Schon auf dem Weg in das ruhige Bergdorf Mogán sieht man auf das fruchtbare Tal in dem es liegt. Hier werden Palmen, Orangen, Mangos, Bananen, Papayas und Avocados angebaut. Immer mehr Wanderer nutzen das Dorf, um von hier aus die schöne Natur zu entdecken.
Bereits auf der Bergstraße Richtung Pinos de Gáldar zeigt sich die landschaftliche Pracht an den mit Edelkastanien bewachsenen Hängen des Moriscos (1.764m). Vom Aussichtspunkt aus sieht man in den schwarzen Schlund des Kraters Pinos de Gáldar. Vor allem der Kontrast zwischen dem schwarzen Krater und den grünen kanarischen Kiefern ringsum ist ein besonderes Naturschauspiel.
Bereits die Fahrt in das beliebte Ausflugsgebiet 16 Kilometer nordwestlich von Artenara ist außergewöhnlich. Der Weg führt durch viele Kurven auf den schönen Kiefernwald Pinar de Tamadaba zu. Einmal mit Blick auf die Stauseen im Süden, dann auf die im Norden und schließlich rings um den 1.444 Meter hohen Tamadaba. Der Weg führt dann durch den Kiefernwald in dem man in einem Campingbereich herrlich unter alten Pinien Picknicken kann.
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