
Ob Sonnenanbeter oder Sportfan - an den kilometerlangen Stränden ist für jeden gesorgt. Vor allem die Costa Canaria mit den Touristenzentren Playa del Inglés, Maspalomas und San Agustín sind die Strände lang und haben einen gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Hier macht Strandurlaub richtig Spaß!
Dieser Touristenstrand in Las Palmas wird gerne mit Rios Copacabana-Strand verglichen. Durch eine intensive Verschönerungsaktion in den letzten Jahren ist er auch tatsächlich zu einer Attraktion geworden. Die Promenade längs des schönen Sandstrandes bietet echtes Bummelvergnügen. Cafes, Bars und Restaurants laden zum Einkehren ein.
Die Playa de las Alcaravaneras ist der zweite Stadtstrand von Las Palmas. Der etwa 1 km lange Strand liegt zwischen dem Yachtclub und dem Yachthafen und besteht aus feinem, hellbraunen Sand. Umkleidekabinen und Duschen sind vorhanden.
Die ineinander übergehenden Strände von Playa del Inglés, Maspalomas und San Agustín sind legendär. Der insgesamt etwa 7 km lange, wunderschöne Sandstrand an der Costa Canaria liegt im Süden der Insel. In sanften Rundungen zieht er sich von San Agustín im Osten bis zum Leuchtturm von Maspalomas im äußersten Süden. Fast 3 km lang, an einigen Stellen bis zu 100 m breit, präsentiert sich der feinsandige "Strand des Engländers" in hellbraunen bis ockerfarbenen Tönen. Überall findet man Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten, ein Traum für jeden Strandurlauber!
Eine Verlängerung des Playa del Inglés im Süden der Insel bildet die Playa del Cochino, der "Schweinestrand". Doch keineswegs dreckig, sondern sauber und aufgeräumt präsentiert sich der kurze graue Sandstreifen zwischen vorgelagerten Wellenbrechern, die den ruhigen Abschnitt für Kinder geeignet machen. Sonnenschirme und Strandliegen können vor Ort gemietet werden.
Im Süden der Ostküste, in der Nähe des Ferienorts San Agustín, liegt die Playa de las Burras. Der helle feinsandige Strand zieht sich über die gesamte Küste gen Süden und geht nahtlos in die Playa del Águila über, die wiederum an die Playa del Inglés angrenzt. Der "Strand der Eselinnen" besteht aus einer ca. 400 m langen und bis zu 100 m breiten, sichelförmigen Bucht, die auf beiden Seiten von Felsen begrenzt wird. Da die Bucht wellengeschützt liegt und der Einstieg ins Wasser überall flach verläuft, ist sie besonders bei Familien mit Kindern beliebt, zumal der Badestrand darüber hinaus auch bewacht wird. Süßwasserduschen sind vorhanden. Für Spaziergänge eignet sich die Promenade direkt oberhalb des Strandes, die Steilküste hinauf, um von dort die hervorragende Aussicht zu genießen.
Etwa 2 km nördlich von dem kleinen Ort Arinaga entfernt, der sich im Südosten der Insel befindet, liegt die ca. 400 m lange Playa del Carbón. Der schwarze Strand entlang der Promenade ist bei den Einheimischen sehr beliebt und zieht vor allem Surfer an. Von einer Mole vor der Brandung geschützt, bietet der teilweise feinsandige Strand gute Bademöglichkeiten.
Die Playa San Felipe findet man an der Nordküste der Insel, östlich von Santa María de Guía. Das kleine Dorf San Felipe ist beliebtes Ziel von Wochenendausflüglern und besitzt einen Felsenstrand mit gefährlichem Wellengang. Neben mutigen Badegästen nutzen daher Aktivsportler diesen Küstenabschnitt: Wer das Wellenreiten liebt, findet hier ideale Bedingungen. Darüber hinaus sind immer wieder Einheimische zu beobachten, die den hohen Wellen trotzen und sich in kleinen, wackeligen Booten hinauswagen. Gefahrloser ist dagegen das Bad in dem großen, beim Fischrestaurant El Paso liegenden Meerwasserbecken.
Dieser Ort ist ein Mekka für Wassersportler, denn hier liegt die Hauptstation der Surfschule Club Mistral. Dort werden Geübte und Ungeübte bestens ausgerüstet. Ein Surfbrett zu mieten kostet pro Stunde etwa 13 €. Auf das jeweilige Können des Einzelnen abgestimmt, werden auch entsprechende Kurse angeboten. Für Anfänger sind die Monate März bis Oktober am Besten geeignet, da der Wind zu dieser Zeit nicht so stark in die Bucht bläst.
An der Ostküste nahe Vecindario liegt Pozo Izquierdo, das El Dorado der Profi-Surfer. Mit optimalen Windverhältnissen bei bis zu 9 Beaufort im Sommer hat das Starkwindrevier ideale Surfbedingungen und ist daher auch regelmäßiger Austragungsort von Weltcuprennen. Für Strandtouristen bietet der Strand ohne Infrastruktur eine Bar und einen Surfshop. Surfer und Schaulustige kommen hier auf ihre Kosten.
Nahe Mogán liegt dieser schöne Strand mit feinem goldfarbenem Sand. Beliebt bei Anglern und Sportfischern.
Östlich der Stadt Telde, ca. 20 km südlich von Las Palmas, liegt die Playa de Melenara. Mit 400 m Länge und 100 m Breite ist der dunkle Sandstrand vor allem bei den Kanareños selbst beliebt. Wenn man eine Alternative zum üblichen Tourismus erleben möchte, dann ist man hier richtig. Am Wochenende wird der Strand häufig von einheimischen Familien besucht, die den Tag am Meer genießen. Aber auch Surfer schätzen diesen Strand, vorausgesetzt, die Windverhältnisse stimmen. An Wochentagen hat man die herrliche Bucht nahezu für sich alleine. Direkt an der Playa liegen auch mehrere einfache Lokale und Imbissstände, Kinder können auf einem Spielplatz schaukeln und rutschen.
Folgt man der Autobahn von Las Palmas aus in Richtung Süden, erblickt man nördlich von Marzagán die dunkelsandige Playa de la Laja. Die steil ansteigende Felsenküste ist schon sehr beeindruckend und auch für Surfer ist sie aufgrund günstiger Windbedingungen sehr attraktiv.
Im Süden Gran Canarias, zwischen Puerto Rico und Arguineguín in Patalavaca liegt Anfi del Mar, früher bekannt unter dem Namen Playa de la Verga. Dieser 300 m lange, feine Sandstrand lässt Karibikgefühle aufkommen, denn 1997 wurde der Strand mit weißem Sand von den Bahamas aufgeschüttet. Außerdem wird man mit türkisfarbenem Wasser überrascht. Die von Molen eingefasste Playa ist ideal für Schnorchelausflüge. Zusätzlich bietet der Strand für aktive Wassersportler Tretboote und Jetski. An der palmengesäumten Promenade befinden sich öffentliche Duschen, mehrere Cafes und kleine Geschäfte.
Der Strand von Puerto Rico ist zwar verhältnismäßig klein, aber sehr schön und mit Sand aus der Sahara bedeckt. Da der Platz begrenzt ist, sind sogar auf dem Pier Sonnenliegen aufgestellt. Hinter dem Strand befindet sich ein großzügig bepflanzter tropischer Park mit zwei öffentlichen Swimmingpools. Puerto Rico hat auch die meisten Sonnenstunden im Jahr, weshalb dieser Urlaubsort ein wahres Paradies für Sonnenanbeter ist.
Im Südwesten der Insel mitten in Puerto de Mogán wurde ein ca. 300 m langer und 30 m breiter Kiesstrand angelegt. Flach ins Meer abfallend und durch eine Natursteinmole vor starkem Wellengang geschützt, ist die Playa de Mogán besonders bei Familien mit Kindern beliebt. An Wassersportarten werden Segeln, Tauchen, Hochseeangeln und Parasailing angeboten. Für erfahrene Schnorchler bietet sich hinter der Felsnase La Puntilla ein ideales Revier. Hier liegen die verfallenen Kaimauern der alten Reede und weiter nördlich Grotten und Felsen in sauberem Wasser.
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