Guyana

Alle Fakten über Guyana

Guyana, ehemals Britisch Guyana, ist einer der kleinsten Länder von Südamerika und liegt zwischen Venezuela im Nordwesten, Brasilien im Westen und Süden und Suriname im Osten.

Internationales Kennzeichen:

GUY

Geographische Lage:

zwischen 1° 8°, 30´nördlicher Breite sowie 56° 27´und 61° 28´westlicher Länge

Landesfläche:

214.960 km²
77% Wald und Buschland
2% Ackerland
6% Wiesen und Weiden

Ausdehnung:

N–S 780 km
W–O 460 km

Küsten:

459 km

Hauptstadt:

Georgetown

Größte Städte:

Georgetown (ca. 248.500 Einwohner)
Linden (ca. 27.200 Einwohner)
New Amsterdam (ca. 17.700 Einwohner)

Gliederung:

10 Regionen (Barima-Waini, Cuyuni-Mazaruni, Demerara-Mahaica, East Berbice-Corentyne, Essequibo Islands-West Demerara, Mahaica-Berbice, Pomeroon-Supenaam, Potaro-Siparuni, Upper Demerara-Berbice, Upper Takutu-Upper Essequibo)

Geographisch Merkmale:

höchster Berg: Monte Roraima 2.810 m
längster Fluß: Essequibo 1.040 km.

Beste Reisezeit:

Februar bis April

Ortszeit/Zeitzonen:

MEZ - 5 (UTC - 4)
Aktuelle Uhrzeiten finden Sie hier unter
www.zeit-online.de

Fremdenverkehrsamt:

Ambassade de la Republique Guyane, Brüssel
    Zuständigkeiten: Bundesrepublik Deutschland, Schweiz, Österreich
    12 Avenue de Brasil
    1050 Brüssel

    (für Visa-Angelegenheiten)
    Tel: (0032 2) 675 62 16, 675 63 12
    Fax: (0032 2) 672 55 98
    Email: embassy.guyana@skynet.de

Tourism Association of Guyana , Georgetown

    157 Waterloo Street
    North Cummingsburg
    Georgetown/Guyana

    Tel: (00592) 25 08 07
    Fax: (00592) 25 08 17

Landessprache:

Amtssprache ist Englisch. Zusätzlich werden Hindi und Urdu sowie indianische Sprachen gesprochen.

Währung:

1 Guyana-Dollar = 100 Cents
Währungskürzel: G$, GYD (ISO-Code)
Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 100 und 20 G$
Münzen sind im Wert von 100, 50, 5 und 1 G$ im Umlauf
Den aktuellen Kurs finden Sie unter www.wechselkurs.de

Bevölkerung:

855.000 Einwohner

Bevölkerungsdichte:

4 Menschen je km²

Post/Telegramm/Internet:

Post: Luftpost nach Europa braucht ca. 7-9 Tage, umgekehrt dauert es bis zu 4 Wochen.
Telegramme: Können bei der Guyana Telecommunication Corporation und im Bank of Guyana Building sowie in         größeren Hotels aufgegeben werden.
Internet/E-Mail: In Georgetown stehen Internetcafés zur Verfügung. Internetanbieter sind GT&T und GuyanaNet (Internet: www.guyana.net.gy).

Strom:

110 V und 220 V, 60 Hz, Adapter erforderlich.

Vorwahlen:

Nach Deutschland: 00149
Von Deutschland: 00592

Öffnungszeiten:

Banken: Mo bis Do 8.00-12.30 Uhr, Fr 8.00-12.30, 15.00-17.00 Uhr
Geschäfte: Mo bis Fr 7.30-16.00 Uhr, Sa 7.30-12.00 Uhr.

Staatsform:

Präsidiale Republik

Staatsführung:

Präsident

Staatsreligion:

kein

Impfbestimmungen:

Zu den aktuellen Impfvorschriften und Impfempfehlung dieses Landes www.crm.de

Visa:

Visumfrei als Touristen und Besucher für 3 Monate.
Es wird ein gültiger Reisepass mit mindest. 6 Monate Gültigkeit benötigt sowie ein Rückreiseticket.

Botschaften/Konsulate:

Ambassade de la Republique Guyane, Brüssel
    Zuständigkeiten: Bundesrepublik Deutschland, Schweiz, Österreich
    12 Avenue de Brasil
    1050 Brüssel
    (für Visa-Angelegenheiten)
    Tel: (0032 2) 675 62 16, 675 63 12
    Fax: (0032 2) 672 55 98
    Email: embassy.guyana@skynet.de
Embassy of the Federal Republic of Germany, Port-of-Spain
    7-9 Marli Street
    Port-of-Spain
    Tel: (001 868) 628 16 30/32, 628 85 32
    Fax: (001 868) 628 52 78
    Email: germanemb@carib-link.net
    Homepage: www.germanemb-portofspain.de
Guyana ist ein Staat in Südamerika und ist Mitglied des Commonwealth. Er grenzt an Brasilien, Venezuela und Suriname sowie an den Atlantik

Geographie

Guyana liegt zwischen 2° und 8° nördlicher Breite und zwischen 57° und 61° westlicher Länge. Der tiefste Punkt befindet sich an der Atlantik-Küste, höchster Punkt ist der Berg Roraima mit 2.835 m. An der Grenze zu Venezuela und Brasilien erhebt sich das Guayana-Gebirge, nach dem der Staat benannt wurde. Der Hauptfluss ist der Essequibo, der im Süden des Landes entspringt und im Norden in den Atlantik mündet. Der Nationalpark Potaro besticht durch seine Wasserfälle, u. a. die 225 m hohen Kaieteur Fälle.
Die Bevölkerung konzentriert sich an der karibischen Küste; große Teile des Binnenlandes sind sehr dünn besiedelter Regenwald.

Bevölkerung

Mit 52 % bilden die Inder die Mehrheit der Bevölkerung. Schwarze sind mit schätzungsweise 30 % und Mischlinge mit 12 % vertreten. Die restlichen Völker (Chinesen, Europäer, Indianer) bilden nur eine Minderheit.
Auch wenn die absolute Mehrheit die Inder beanspruchen, ist das Christentum die mehrheitliche Volksreligion. Der Hinduismus mit 34 % und der Islam mit 9 % sind dennoch weit verbreitet.
Umgangssprachen ist vor allem ein teilweise kreolisiertes Englisch, daneben Hindi und andere neuindische Sprachen sowie Indianersprachen.
Die Besiedlung beschränkt sich weitgehend auf den Küstenraum. Im Hochland sind einzelne Indianerstämme angesiedelt.

Geschichte

Im 17. Jahrhundert wurden mehrere britische und niederländische Niederlassungen gegründet. Erst 1831 wurde das Land als Britisch-Guayana zur Kronkolonie, nachdem sich die Niederlande und Großbritannien mehrfach Machtwechsel geliefert hatten.
Guyana gehört seit 1998 zum Organisation der Islamischen Konferenz an.
Eine vom 6. bis 31. März 1960 dauernde Konferenz über die Verfassung der britischen Kolonie endete mit der Gewährung erweiterter Selbstverwaltung. Doch konnten sich die Vertreter Britisch-Guayanas nicht mit ihrem Wunsch durchsetzen, sofort in die Unabhängigkeit entlassen zu werden. Sie wurde damals für 1963 in Aussicht gestellt.
Guyana erreichte die Unabhängigkeit von Großbritannien schließlich am 26. Mai 1966 und wurde am 23. Februar 1970 zur Republik. Die Entwicklung Guyanas wurde durch den Gegensatz zwischen zwei kommunistischen Parteien, die die Rassenfrage immer wieder auf die Tagesordnung brachten, stark behindert. 1989 startete die Regierung Guyanas ein Wirtschaftsprogramm, welches eine drastische Wende weg von staatlich kontrollierter Planwirtschaft, hin zu einer freien Marktwirtschaft mit offenen Märkten, bewirkte.
Mit Suriname bestehen seit langem Territorialstreitigkeiten, welche am 3. Juni 2000 eskalierten, als surinamische Marinestreitkräfte eine Ölplattform stürmten und die kanadischen Angestellten vertrieben. Beide Staaten mobilisierten ihre Streitkräfte, der Konflikt wurde durch bilaterale Gespräche in Georgetown (Trinidad), entschärft.

Politik

Der Staatspräsident wird alle fünf Jahre direkt gewählt. Er ist der oberste Inhaber der Exekutive. Die Legislative liegt bei der Nationalversammlung. Das Rechtswesen orientiert sich am britischen Vorbild.

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