
Ameland ist eine der westfriesischen Inseln in der Nordsee.
Ameland hat ca. 3.500 Einwohner. Auf der Insel gibt es heute vier Ortschaften (aufgelisted von Ost nach West):
• Buren ist das östlichste Dorf der Insel. Ursprünglich ein Bauerndorf, dessen Einwohner sich ihr mageres Einkommen mit Strandräubereien aufbesserten. Heute ist der Ort im Sommer geprägt durch die vielen Ferienläger, die in umgebauten Bauernhöfen Unterkunft finden. Im Dorfzentrum findet man einige Imbißbuden, einen Supermarkt und einige kleinere Läden.
• Nes ist die wichtigste Stadt der Insel. Das Dorf hat 1050 Einwohner (ohne Touristen). Bei Nes liegt auch der Hafen, wo die Fähre vom Festland Holwerd anlegt. In Nes gibt es die meisten Geschäfte, Gastronomie, Hotels und Veranstaltungen. Hier findet man auch den VVV (Fremdenverkehrsverein), das Naturkundemuseum und die Polizeistation der Insel.
• Ballum (350 Einwohner) ist ein sehr beschauliches Dorf westlich von Nes, das eher weniger vom Tourismus geprägt ist. Hier steht das Rathaus der Insel, an der Stelle, wo früher das Schloss der Camminghas stand. In der Nähe von Ballum befindet sich der Flugplatz von Ameland, von dem aus man Rundflüge über die Insel machen oder zum Festland fliegen kann.
• Hollum (1200 Einwohner)
• die Orte Oerd und Sier sind inzwischen verschwunden, an sie erinnern noch die Namen der zwei Fähren, die Ameland mit dem Festland (Holwerd) verbinden.
Die frühe Geschichte der Insel liegt im Dunkeln, es gibt kaum Quellen oder archäologische Funde. Allerdings ist bekannt, dass Seefahrer und Fischer die Insel als Zufluchtsort vor Stürmen nutzten, was vermutlich erste Ansiedlungen zur Folge hatte. Im 18. Jahrhundert bildete der Walfischfang eine Haupteinnahmequelle. 1770 wohnten 128 Seeleute und Kapitäne auf der Insel, die in Walfischfängern zur See fuhren und der Insel einen ungekannten Wohlstand bescherten. 1777 endete diese Blütezeit abrupt, als viele Ameländer im Packeis am Nordpol den Tod fanden. Die Einwohnerzahlen sanken im Laufe der Jahre stark, erst mit der Anlage der Deiche gab es die Möglichkeit, die Insel landwirtschaftlich zu nutzen.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts spielte der Tourismus eine immer wichtigere Rolle und bildet heute die wesentliche Einnahmequelle der Insel.
Bis in die 50er Jahre war Ameland landwirtschaftlich geprägt. Dann entwickelte sich der Tourismus. Ameland war ein preiswertes Ziel, so dass vor allem Kinder- und Jugendgruppen auf die Insel kamen. Sie fanden in umgebauten Bauernhäusern Unterkunft. Außerdem gibt es vier große Campingplätze auf der Insel.
Inzwischen verändert sich das Image der Insel langsam. Es gibt immer weniger preiswerte Gruppenunterkünfte und immer mehr Hotels und Appartmenthäuser. Man versucht offenbar, etwas betuchtere Gäste anzulocken.
Seit einiger Zeit ist jedoch eine Umkehr bei den Insulanern zu erkennen. Auch wenn weiterhin Appartementanlagen und Hotels gebaut werden, erinnern sich die Inselbewohner immer mehr an das, was die Insel seit Ende der 30er Jahre des vorherigen Jahrhunderts ausgemacht hat: die Kinder. In den Sommerferien bevölkern noch immer rd. 20.000 Kinder die Insel und sind damit eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle. Kinderfreizeiten auf Ameland gibt es seit fast 70 Jahren.
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Aussichtspunkt mit Blick über das östliche Ende der Insel
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Rundwanderweg durch das Naturschutzgebiet
• Statue der Ritskemooi
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Statue Seehund mit Jungem Ecke Mr. Oudweg/Passduin.
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Museum "Swartwoude": Landwirtschaft und Strandräuber in einem Bauernhof mit vielen Tieren.
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Entenfang Kooiplaats mit der Nassau-"Entenkoje" östlich von Buren
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"Het Oerd", ausgedehntes Naturschutzgebiet am östlichen Ende der Insel
• Mäuseturm von 1732
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diverse Kapitänshäuser (z.B. am Rixt van Doniaweg Nr.8, erbaut im Jahre 1625)
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Kirche (Architekt Pierre Cuypers, 1878
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Mühle "De Phenix" im Norden des Dorfes (1880, restauriert 1982)
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Naturkundemuseum "Naturzentrum Ameland" mit Seeaquarium
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"Hervormde Kirche" aus dem 15.Jahrhundert
• Rettungsmuseum "Abraham Fock"
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Satteldachturm, erstmals erbaut gegen Ende des 15. jahrhunderts, durch
die Wassergeusen verwüstet, 1678 wiedererbaut.
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diverse Kapitänshäuser (z.B. Bakkerstraße 6, 1516)
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Kulturhistorisches Museum "Sorgdrager": Entstehung und Entwicklung
Amelands (Walfang, Schifffahrt), "Kommandeurswohnung", eingerichtet als
Stilzimmer anno 1751, Ausstellung über Ameländer Volkskunst.
• Holländermühle "De Verwachting"
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Leuchtturm, erbaut 1880, 59 Meter hoch, 2000 Watt Strahlungsleitung,
Anstrich: fünf weiße, vier rote Streifen.
• Pfingsten: Motorradtreffen
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Sommer (monatlich): Wasserung des Rettungsbootes "Abraham Fock"
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Juni: Ameland Beach Rugby Festival (Homepage: www.beachrugby.nl)
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August: Roggenfest in Nes (Homepage: www.roggefeest.nl)
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September: "Tri-Ambla" Triathlon (Homepage: www.tri-ambla.nl)
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November: Kunstmarkt in Nes (Homepage: www.amelandkunstmaand.nl)
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