
Der Kakamega-Regenwald (Kakamega Rainforest) ist ein Regenwald im Westen Kenias, um den Ort Kakamega. Er ist der östlichste Zipfel des äquatorialen Regenwaldes und der einzige Regenwald in Kenia. Um 1900 war der Wald noch 240.000 ha groß, davon sind heute 23.000 ha, also weniger als ein Zehntel, übrig. Ursachen sind menschliche Aktivitäten wie Gewinnung von Feuerholz und Weideflächen, Kultivierung des Bodens, radikale Abholzung oder die exzessive Sammlung von Medizinalpflanzen. Der Regenwald beherbergt eine einzigartige Vielfalt von seltenen Pflanzen, Säugetieren, Vögeln, Insekten, Reptilien und Amphibien. Normalerweise hat der Wald ein zu 90% geschlossenes Sonnendach, aber dieses Sonnenschutzdach ist mittlerweile zur Hälfte verschwunden, wodurch der natürliche Lebensraum vieler Arten bedroht ist und einige bereits verschwunden sind.
Das Shimba Hills Reservat ist ein 320 km² großes Wildschutzgebiet im Südwesten Kenias. Es grenzt im Nordosten an das Mwaluganje Elephant Sanctuary durch welches sich das Wildschutzgebiet vergrößert. Shimba Hills ist das am leichtesten zu erreichen Reservat des Landes und liegt nur ca. 30 km vom bekannten Diani Beach entfernt, ca. 450 Meter hoch über dem Meeresspiegel. Die hügelige Landschaft ist geprägt durch Bergurwälder und saftig grüne Wiesen. Ernest Hemingway widmete der Landschaft seinen Roman „Die grünen Hügel Afrikas“ Neben Elefanten, Kaffernbüffeln und verschiedenen Affen ist das Reservat Schutzgebiet für die nur hier anzutreffenden Säbelantilopen. Weiterhin wurde eine Gruppe Masai Giraffen angesiedelt die sich gut vermehrt. Übernachtungen sind in der Shimba Hills Baumlodge, auf zwei Zeltplätzen und in Bandas im Reservat möglich. Aufgrund der hohen Elefantenpopulation wurde seit Anfang 2006 eine politisch und finanziell groß angelegte Umsiedlungsaktion von einigen Hundert Elefanten ins Rollen gebracht. Die Tiere werden im Norden des Tsavo East Nationalparks ausgewildert.
Der Nairobi-Nationalpark ist Kenias erster Nationalpark und wurde 1946 eröffnet. Der Park ist nur etwa 10 km vom Stadtzentrum Nairobis entfernt. Er hat eine Fläche von etwa 120 km² und ist von drei Seiten eingezäunt, während er auf der vierten Seite vom Fluss Athi begrenzt wird. Der Nationalpark beheimatet etwa 80 Säugetierarten sowie über 500 Vogelarten.
Hyrax Hill ist eine prähistorische Fundstätte in Kenia. Sie liegt in der Nähe von Nakuru in der Provinz Rift Valley und gilt als eine der wichtigsten jungsteinzeitlichen Grabungsstätten des Landes. Die auf ca. 1500 v. Chr. datierte Anlage wurde 1926 von Louis und Mary Leakey entdeckt. Ab 1937 hat hier Mary Leakey gegraben. Es finden sich Siedlungsreste, Gräber und ein in Stein gebautes Fort. Man fand 19 seltsam geköpfte Leichen in gekrümmter Haltung, aber auch ein heute noch weit verbreitetes Mbau-Spielbrett mit seinen typischen Kuhlen. Auch neuere Funde aus der Eisenzeit sind in einem kleinen Museum präsentiert.
Das Kilimandscharo-Massiv (Kilima Njaro = „Weißer Berg“ bzw. „Schneeberg“), meist nur Kilimandscharo, Kilimanjaro bzw. Mount Kilimanjaro (von 1902 bis 1918 Kaiser-Wilhelm-Spitze oder auch Wilhelmskuppe) genannt, ist mit bis 5.895 m über dem Meeresspiegel das höchste Bergmassiv Afrikas und weist - im Nordosten von Tansania liegend - mit dem Kibo den höchsten Berg des Kontinents auf. 1987 wurde die einzigartige Landschaft von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Von 1885 bis 1918 war der Kilimandscharo der höchste Berg und der einzige aktive Vulkan Deutschlands ... mehr
Der Turkana-See (auch Rudolfsee) ist mit 6405 km² das größte Binnengewässer Kenias; der nördlichste Teil gehört jedoch noch zu Äthiopien. Sein Entdecker Graf Teleki gab ihm ursprünglich den Namen Rudolfsee nach dem österreichischen Thronfolger Kronprinz Rudolf. Der See liegt im Ostafrikanischen Graben, einer geologischen Schwächezone der Erdkruste, an der sich der afrikanische Kontinent teilt. Rund um den See erheben sich zum Teil sehr aktive Vulkane. Das Klima im Norden Kenias ist sehr stark arid und die Vegetation somit sehr karg. Es herrschen Gräser vor, Bäume sind selten ... mehr
Weiterführende Links:
Nairobi
Nakuru
Nationalsparks
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