Kolumbien

Alle Fakten über Kolumbien


Das Land Kolumbien liegt im Nordwesten Südamerikas und erlangte
seinen Namen durch Christoph Kolumbus.

Internationales Kennzeichen:

CO

Geographische Lage:

zwischen 12° 31´nördlicher Breite und 4° 13´südlicher Breite sowie 66° 51´und 79° 21´westlicher Länge

Landesfläche:

1,14 Millionen km²
44% Wald
6% Ackerland
26% Wiesen und Weiden

Ausdehnung:

N–S 1800 km
W–O 1000 km

Küsten:

Karibische: See 1.760 km
Pazifischer: Ozean 1.440 km

Hauptstadt:

Bogota

Größte Städte:

Santafé de Bogotá (ca. 5.484.200 Einwohner)
Cali (ca. 1.847.100 Einwohner)
Medellín (ca. 1.834.800 Einwohner)
Barranquilla (ca. 1.090.900 Einwohner)

Gliederung:

32 Regionen: Amazonas, Antioquia, Arauca, Atlantico, Bolivar, Boyaca, Caldas, Caqueta, Casanare, Cauca, Cesar, Choco, Cordoba, Cundinamarca, Guainia, Guaviare, Huila, La Guajira, Magdalena, Meta, Narino, Norte de Santander, Putumayo, Quindio, Risaralda, San Andres y Providencia, Santander, Sucre, Tolima, Valle del Cauca, Vaupes, Vichada

Haupstadtbezirk:

Distrito Capital de Santafe de Bogota

Geographisch Merkmale:

höchster Berg: Pico Cristobal Colon (5.800 m)

Beste Reisezeit:

Dezember bis März
(gleichzeitig Hauptferienzeit in Kolumbien)

Ortszeit/Zeitzonen:

MEZ - 6 (UTC - 5)


Aktuelle Uhrzeiten finden Sie hier unter
www.zeit-online.de

Fremdenverkehrsamt:

Botschaft der Republik Kolumbien
    mit Konsularabteilung, Berlin
    Zuständigkeiten: Bundesrepublik Deutschland
    Kurfürstenstraße 84, 5. Etage
    10787 Berlin

    Sprechzeit: Mo bis Fr 8.30-13 und 14-17 Uhr
    Sprechzeit Kons.abt.: Mo bis Fr 9.30-13 Uhr sowie nachmittags nach Vereinbarung
    Tel: (0 30) 263 96 10
    Tel. Kons.: (0 30) 26 39 61 61
    Fax: (0 30) 26 39 61 25
    Email: emcol@t-online.de
    Homepage: www.botschaft-kolumbien.de
Dirección General de Turismo
    Ministerio de Desarollo Económico, Santafé de Bogotá
    Calle 28 No. 13A-15, piso 1
    Santafé de Bogotá/Kolumbien

    Tel: (0057 1) 382 13 07/11
    Fax: (0057 1) 352 21 01
    Email: turismo@mindesarrollo.gov.co

Landessprache:

Amtssprache ist Spanisch. Daneben werden Chibcha, Quechua und andere Indio-Sprachen sowie teilweise auch Englisch gesprochen.

Währung:

1 Kolumbianischer Peso = 100 Centavos.
Währungskürzel: CoP, COP (ISO-Code)
Banknoten sind im Wert von 20.000, 10.000, 5000 und 2000 Pesos im Umlauf
Münzen im Wert von 1000, 500, 200, 100 und 50 Pesos
Den aktuellen Wechselkurs finden Sie unter www.wechselkurs.de

Bevölkerung:

41.564.000 Einwohner

Bevölkerungsdichte:

36,4 Menschen je km²

Post/Telegramm/Internet:

Post: Postämter heißen Correos. Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Grüne Briefkästen     für Stadtpost, gelbe Briefkästen für Sendungen in andere Städte und ins Ausland. Luftpost nach Europa             dauert ca. 5 bis 7 Werktage.
Telegramme: Können in den Hotels Tequendama und Hilton in Bogotá oder in den nationalen                                     ENDT-Telekommunikationsbüros aufgegeben werden.
Internet/E-Mail: Internetanbieter ist Cablenet (Internet: www.cable.net.co). Internetcafés finden Sie in den             größeren Städten.

Strom:

110/120 V, 60 Hz. Zweipolige Flachstecker, Adapter erforderlich.

Vorwahlen:

Nach Deutschland: 0049
Von Deutschland: 0057

Öffnungszeiten:

Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr
Büros: Mo bis Fr 8-12 und 14-17 Uhr;
Geschäfte: Mo bis Fr 8-12 und 14-18 Uhr;
Supermärkte: Mo bis Sa 9-21 Uhr, So 9-16 Uhr.

Staatsform:

Präsidiale Republik

Staatsführung:

Präsident

Staatsreligion:

kein

Impfbestimmungen:

Die aktuellen Impfvorschriften und Impfempfehlung dieses Landes finden Sie unter www.crm.de

Visa:

Visumfrei für Touristen mit einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen.
Benötigt werden: gültiger Reisepass, Rückreisetickets, ausreichende Geldmittel

Botschaften/Konsulate:

    Kurfürstenstraße 84, D-10787 Berlin
    Tel: (030) 263 96 10. Fax: (030) 26 39 61 25.
    E-Mail: emcol@t-online.de
    Mo-Fr 09.30-12.30 und 14.30-17.00 Uhr.
Generalkonsulate mit Visumerteilung
    in Bonn (Tel: (0228) 23 09 00),
    Frankfurt/M. (Tel: (069) 596 30 50/60),            
    Hamburg (Tel: (040) 45 28 12) und
    München (Tel: (089) 29 16 00 20).
Honorarkonsulate
     in Stuttgart (Tel: (0711) 674 75 85) und
     Bremen (Tel: (0421) 34 95 31).
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    Carrera 69, No 43B-44, Piso 7, Edificio World Business Port, CO-Bogotá
    Postanschrift: Apartado Aéreo 98833, CO-Bogotá
    Tel: (1) 423 26 00. Fax: (1) 429 31 45, 423 26 28.
    E-Mail: embajalemana@andinet.com
Honorarkonsulate in Barranquilla, Cali, Cartagena, Cúcuta und Medellín.
Botschaft der Republik Österreich
    Carrera 9, No. 73-44, Piso 4, Edificio Fiducafé, CO-Bogotá
    Tel: (1) 317 76 41, 326 36 80/90. Fax: (1) 317 76 39.
    E-Mail: eaustria@cable.net.co
    Mo, Mi, Do 09.00-12.00 Uhr.
Kolumbien (spanisch Colombia) ist ein Staat im nördlichen Teil von Südamerika und grenzt an Brasilien, Peru, Ecuador, Venezuela und Panama. Kolumbien liegt am Pazifischen Ozean und an der Karibik. Die Bevölkerung gehört überwiegend der katholischen Glaubensrichtung an.

Lage

Kolumbien liegt in Südamerika bei 4° 00´Nord und 72° 00´West.

Geographie

Die westliche Hälfte Kolumbiens wird von den Anden dominiert, die in drei große Bergketten geteilt sind: die westliche, die zentrale und die östliche Kordillere. Zwischen den Bergketten fließen die großen, teilweise befahrbaren Flüsse Cauca und Magdalena in den atlantischen Ozean. Die Hochgebirge beherbergen die zum Teil aktiven Vulkane Galeras, Huila, Nevado del Ruiz, Purace, Tolima und Doña Juana. Die höchsten Gipfel sind der Pico Cristóbal Colón sowie der Pico Simón Bolívar, beide jeweils 5.775 m hoch und in der Sierra Nevada de Santa Marta gelegen.
Die östliche Hälfte ist durch dicht bewaldetes Flachland charakterisiert, durch das die Flüsse Putumayo, Yapura, Meta und Guaviare fließen, die entweder im Orinoco oder im Amazonas münden.
Kolumbien hat Küsten sowohl am atlantischen wie am pazifischen Ozean. Die bekanntesten Inseln im Atlantik sind der Archipel von San Andrés (770 km nordöstlich von Kolumbien), Providencia und Santa Catalina. Der karibischen Küste vorgelagert ist die Insel Fuerte und die Archipele von San Bernardo und del Rosario. Im Pazifik liegen die Inseln Malpelo und Gorgona und Gorgonilla.
Je nach Meereshöhe unterscheidet man vier Klimazonen. In den Flachländern (Llanos) herrscht tropisches Klima über 24° C, zwischen 1.000 und 2.000 m gemäßigtes Klima (17-24° C), zwischen 2.000 und 3.000 m kaltes (12-17° C) und in den Bergregionen (Paramos) ab 3.000 m Höhe hochalpines Gletscherklima (unter 12° C).
Kolumbiens größten Städte sind die Hauptstadt Santa Fé de Bogotá, Medellín, Cali, Cartagena de Indias, Barranquilla, Ibagué, Manizales, Pasto, Cúcuta und Bucaramanga.

Bevölkerung

Kolumbien hat auf Grund seiner Geschichte eine sehr diverse Bevölkerung. Sie setzt sich aus drei sehr unterschiedlichen Gruppen zusammen: den indigenen Indios, den europäischen, zumeist aus Spanien stammenden Kolonisten und den importierten Sklaven aus afrikanischer Herkunft. Die heutige Demografie des Landes besteht aus einer Mischung dieser Gruppen.
Verbindungen zwischen diesen Gruppen waren und sind sehr weit verbreitet. Den größten Anteil an der Bevölkerung stellen mit 58 % die Mestizen, deren Vorfahren Europäer und Indigene waren. Zur hellhäutigen Bevölkerung gehören die Kreolen, Nachfahren der europäischen Kolonisten, die somit die größte Minderheit mit 20 % darstellen. Weiter sind mit 14 % die Mulatten in der kolumbianischen Gesellschaft vertreten, Nachkommen von Europäern und afrikanischen Sklaven. Rein afrikanische Vorfahren haben 4 % der Bevölkerung, 3 % zählen zu den Zambos, die von afrikanischen Sklaven und indigenen Indios abstammen. Im Dorf Palenque de San Basilio existiert die einzige spanischbasierte Kreolsprache in Lateinamerika. Die Menschen dort sind zum größten Teil Nachfahren entlaufener Sklaven und sprechen Palenquero. Heutzutage werden nur noch 1% als Indigene klassifiziert, unter anderem durch ihre Kultur und Sprache. Dominant ist die römisch-katholische Glaubensrichtung (ca. 90 % der Bevölkerung).
Kolumbien ist das dritt meist bevölkerte Land Lateinamerikas, dies nach Brasilien und Mexiko. Völkerbewegungen vom Land in die Stadt sind massiv. Stadtbevölkerung ist von einem Anteil von 57% der Gesamtbevölkerung im Jahre 1951 auf 74% 1994 gestiegen. Dreißig Städte haben mehr als 100.000 Einwohner. Die östlichen Llanos Kolumbiens, die aus 9 Departamentos bestehen und 54% der Fläche ausmachen, beherbergen nur 3% der Bevölkerung und damit eine Dichte von einer Person pro Quadratkilometer.

Geschichte

Die ältesten Siedlungsspuren in der Region des heutigen Kolumbien gehen bis auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. entstanden in der Andenregion die ersten Kulturen, darunter die San-Agustin-Kultur und die Kultur von San Jorge. Etwa um das Jahr 600 besiedelte die Völkergemeinschaft der Chibcha das Gebiet. Es entstand eine blühende Hochkultur, deren Reichtum sich hauptsächlich auf den Handel mit Salz und Smaragden gründete.
Nach der Entdeckung Mittelamerikas durch spanische Seefahrer entstanden mit Santa Marta (gegr. 1527) und Cartagena de Indias (gegr.1533) die ersten kolonialen Stützpunkte an der kolumbianischen Karibikküste.
Als im Jahr 1537 die ersten spanischen Entdecker unter Gonzalo Jiménez de Quesada in das Andengebiet vordrangen, wurden die Chibcha unterjocht. Die Spanier erbauten einige Siedlungen, die die ehemaligen indianischen Handelszentren ersetzten, so zum Beispiel Santa Fé de Bogotá und Tunja (gegr. beide 1539). Wenig später erfolgte die Gründung einer Provinz, aus der sich das Vizekönigreich Neugranada entwickelte.
Das moderne Kolumbien ist einer der Staaten, die durch den Zerfall Großkolumbiens im Jahr 1830 entstand (andere sind Ecuador, Bolivien, Panamá und Venezuela).
Kolumbien gehört zu der 1969 gegründeten Andengemeinschaft, die seit 1995 eine Freihandelszone zwischen den Mitgliedsstaaten aufgebaut hat.
Seit Jahrzehnten dauert nun schon der Bürgerkrieg in Kolumbien an. Nach einer Welle von Gewalt und Terror verhängt Präsident Álvaro Uribe Vélez am 12. August 2002 für 90 Tage den Ausnahmezustand.
Der im Jahre 2003 von Präsident Álvaro Uribe begonnene Friedensprozess mit den Paramilitärs droht zu scheitern. Ein Grund dafür ist das spurlose Verschwinden des Gründers der Paramilitärs, Carlos Castaño, ein anderer die Forderung der Paramilitärs, für ihre Taten, einschließlich des Drogenhandels, nicht bestraft und an die USA ausgeliefert zu werden.

Wirtschaft

Kolumbien ist der größte Produzent zahlreicher Schnittblumenarten. Bei der Produktion von Nelken steht es weltweit an erster, bei Schnittblumen insgesamt an zweiter Stelle. Mit 3.500 verschiedenen Orchideen-Arten hat Kolumbien die größte Vielfalt der Welt. Ebenfalls an erster Stelle steht Kolumbien bei der Produktion von Smaragden und Guadua-Holz. Es ist außerdem der zweitgrößte Kaffee-Produzent der Welt und steht bei der Produktion von Bananen weltweit an dritter Stelle. Bei der Produktion von Kartoffeln ist Kolumbien in Lateinamerika führend. Das Land ist der zweitgrößte Exporteur landwirtschaftlicher Produkte in die USA. Darüber hinaus ist Kolumbien weltweit der viertgrößte Produzent von Kohle und Nickel und hat außerdem eine potentielle Erdölreserve von etwa 37 Billionen Barrel.
Hauptexportgüter sind unter anderem Kaffee, Bananen, Schnittblumen, Smaragde, exotische Früchte, Textilien und Konfektionsartikel, Lederwaren, Lebensmittel, Erdöl und Erdölderivate, Kohle und Kohlederivate, Gold, Zucker.

Kunst und Kultur

Kolumbien rühmt eine lange Geschichte der Künste, die lang vor den präkolumbischen Zeiten zurückgeht. Bekannt sind aus diesen Zeiten Goldfiguren, Schmuck und Tonarbeiten. In der Hauptstadt Bogotá sind im Goldmuseum viele dieser Stücke zu bewundern. Ein Großteil der Kunststücke ist aber seit der Entdeckung, erst durch die Entdecker und dann durch Grabräuber, verschwunden. Die diversen Volksgruppen stellen weiterhin unterschiedlichste Arten von Kunst her, unter anderem die handgewebten Handtaschen (Mochilas) und Hängematten der Guajiros.
Unter den bekanntesten Künstlern des zwanzigsten Jahrhunderts gelten Enrique Grau und Fernando Botero. Alejandro Obregón wird als "Vater der kolumbianischen Kunst" gekürt und malt überwiegend kolumbianische Landschaften, Vögel und Tiere. Unter den Schriftstellern ist Gabriel García Márquez den Nobelpreis, den er für Hundert Jahre Einsamkeit (Spanisch: Cien Años de Soledad) erhielt, bekannt.
Die traditionelle kolumbianische Musik ist sehr vielfältig, was an den verschiedenen Ethnien liegt, die sich in diesem Land vermischt haben. Die Musik der Karibikküste, wo viele Afro-Kolumbianer leben, ist demnach stark von afrikanischen Rhythmen geprägt, wie man es in Stilen wie der Cumbia und dem verwandten, aber melodischeren Vallenato hören kann. Völlig anders ist dagegen die Musik der Region der Anden (um Bogotá), wo die traditionelle Musik eine Mischung aus spanischer und vorkolumbischer Stilelemente ist und damit der Folkloremusik des Hochlandes von Perú und Ecuador ähnelt. Im Rest des Landes ist die traditionelle Musik vor allem von spanischen und italienischen Einflüssen geprägt.

Sport

Kolumbien ist sowohl für ihr Fußball als auch für den Radsport international bekannt. Im Juni 2000 wurde der Sport "Tejo", eine moderne Version eines Indianerspieles namens Turmequé, vom kolumbianischen Kongress zum Nationalsport erhoben. Kolumbien ist seit einigen Jahren durch Juan Pablo Montoya in der Formel 1 vertreten.

Fußball

Eine Fußballliga wurde 1924 angedacht und durch den Beitritt 1936 zu der Confederación Sudamericana de Fútbol (CONMEBOL) besiegelt. Die Nationalelf spielte zum ersten mal 1962 in Chile bei der Weltmeisterschaft mit. Aus drei Spielen erhielt sie aber nur einen Punkt, spielte aber mit einem 4 zu 4 gegen die UdSSR eine historische Partie. 1964 wurde die Bundesliga "Federación de Fútbol de Colombia (Fedebol)" mit Unterstützung der FIFA gegründet. Kolumbien wird 1974 von der FIFA der Austragungsort für die 1986 zu spielende Weltmeisterschaft zugesprochen, das aber letztlich aus Uneinigkeiten zwischen Privat- und Staatsfinanzierungen 1981 an Mexiko ging.
Der bisher größte Erfolg der kolumbianischen Fußball-Nationalmannschaft ist der im Jahre 2001 errungene Titel der Copa América, welche zudem in Kolumbien selber ausgetragen wurde. Weitere Höhepunkte waren die jeweilige Qualifikation zu den Fußball-Weltmeisterschaften von 1962, 1990, 1994 und 1998, sowie der historische 5:0 Sieg über Argentinien in Buenos Aires. Dieses Spiel diente der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA.

Radsport

Das erste in Etappen gefahrene Rennen Südamerikas wurde 1951 in Kolumbien absolviert. Das erste große Auftreten im Tour de France tat Cochise Rodríguez der als 27. das Rennen 1977 beendete. Fabio Parra gewann 1988 drei Etappen und endete als dritter in der Gesamtwertung. Luis "Lucho" Alberto Herrera gewann 1985 und 1987 zwei Bergsiege und wurde zum Nationalhelden.

Tejo

Tejo wird schon über 500 Jahre lang in den Provinzen Cundinamarca und Boyacá gespielt. Die moderne Version sieht vor, eine eiserne Halbkugel, den Tejo, in einen metallischen Kreis zu werfen und so, die an den vier Himmelsrichtungen aufgelegten Schwarzpulvertaschen, die Mechas, zum lauten Knall zu zwingen. Wer die meisten dieser Mechas zum Explodieren bringt, gewinnt das Spiel, das sowohl im Team als auch einzeln gespielt werden kann. Die Partien werden traditionell von alkoholischen Getränken begleitet. Die Brauereien sind naturgemäß die größten Sponsoren.

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Reisen

 

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30.07.2010