
Die Hauptstadt Gran Canarias ist eine dynamische Metropole, mit viel spanischem Flair, Geschichte und Kultur. Mit fast 380.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Kanarischen Inseln und wird maßgeblich geprägt durch ihren Hafen, der der zweitgrößte am Atlantik ist.
Strandurlauber kommen in Las Palmas nicht unbedingt auf ihre Kosten, da es dort häufig stark bewölkt ist. Dieses klimatische Phänomen, das von den Einheimischen als "Panza de burro" bezeichnet wird, hat dazu geführt, dass sich der Tourismus von der Hauptstadt in den Süden Gran Canarias verlagerte. Wenn im Süden die Sonne scheint, kann es in Las Palmas regnen, dort gibt es mit Abstand die meisten Regentage der ganzen Insel.
Doch die 1478 gegründete Stadt hat es aus touristischer Sicht auch eher auf Kultururlauber abgesehen. Las Palmas verfügt über ein bedeutendes historisches wie kulturelles Erbe und es gibt dort so viele Highlights zu sehen, dass Touristen, die etwas erleben wollen, in jedem Fall auf ihre Kosten kommen.
Wie ausgelassen man hier feiern kann, erleben Sie besonders im Februar, wenn die Stadt alljährlich in einem wochenlangen Karnevalstaumel versinkt. Auch auf diesem Gebiet macht sich eine gewisse Konkurrenz zwischen Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife, der Hauptstadt der Nachbarinsel Teneriffa, bemerkbar. Dieser alte Streit um die Vorherrschaft auf dem kanarischen Archipel wird als "Pleito Insular" bezeichnet.
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