Las Palmas hat neben vielen berühmten Bauwerken auch einige interessante andere Highlights zu bieten. Schnappen Sie sich Ihren Fotoapparat und sorgen für abwechslungsreichen Nachschub in Ihrem Fotoalbum!
Hauptanziehungspunkt in Las Palmas ist die Altstadt “Vegueta“ mit ihrer Kathedrale. Sechs Stadtteile erstrecken sich von der Vegueta bis zur Nordost-Spitze Gran Canarias „La Isleta“. Berühmte Bauwerke in der Altstadt sind die fünfschiffige Kathedrale Santa Ana aus dem Jahre 1497 und die "Casa Colón", ein prachtvoller Kolonialbau, in dem das Kolumbus-Museum untergebracht ist.
Das quirlige Hafenviertel ist vor allem Mittelpunkt des Nachtlebens mit zahllosen Bars und Clubs. Hier zeigt die Stadt ihr wahrhaft kosmopolitisches Gesicht und man kann auch herrlich einkaufen: im bekannten spanischen Kaufhaus El Corte Inglés.
Der meernahe Teil des Viertels Triana nennt sich “Cuidad de Mar“ und hat eine schöne Einkaufs- und Fußgängerzone. Ebenso zum Bummeln empfehlenswert ist die Calle Mayor de Triana.
Die Strandpromenade von Las Palmas, der "Paseo de las Canteras", zählt zu den schönsten Stadtstränden der Welt. Der touristisch wertvolle Stadtkern wurde vor einigen Jahren verkehrstechnisch entlastet. Hinter den Hotels der Promenade findet man zahlreiche Bars und Nachtclubs.
Das Kolumbus-Museum befindet sich im schönsten Bauwerk der Altstadt von Las Palmas und gibt Auskunft über Kolumbus und die Entdeckung Amerikas.
Neben dem Kolumbus-Museum gibt es noch das "Museo Canario" mit seiner Sammlung altkanarischer Fundstücke sowie das "Museo Néstor", das sich den Werken des kanarischen Malers widmet. Die "Casa Museo Pérez Galdós" zeigt Werke des berühmten Schriftstellers. Das Wissenschaftsmuseum "Museo Elder" liegt am Parque Santa Catalina und das renommierte Zentrum für Moderne Kunst - Centro Atlántico de Arte Moderno - bietet wechselnde Ausstellungen von Künstlern aus aller Welt.
Teror gilt als eines der schönsten Städtchen der Insel. Die Lage in 600 Metern Höhe ist herrlich und das Klima trocken und luftig. Ein wunderschöner Wallfahrtsort und religiöser Mittelpunkt der Insel.
Der Pico de las Nieves ist mit 1949 Metern der höchste Berg Gran Canarias, von dem man bei gutem Wetter bis zur Nachbarinsel Teneriffa schauen kann. Touristen besuchen gerne die kleine, gemütliche Hütte auf dem Pico de las Nieves. Dort wird u.a. kostenloser und köstlicher Mango-Cocos-Kuchen ausgegeben. Ein ganz besonderes Ereignis findet etwa alle 2-3 Jahre statt: es schneit auf dem Pico de las Nieves. Und das, obwohl Gran Canaria vor der Küste Afrikas liegt! Es ist jedes Mal eine Sensation auf der Insel. Zeitungen und Lokalsender berichten darüber und Touristen wie Einheimische bestaunen die weiße Pracht.
Nimmt man von Guía aus Richtung Las Palmas die zweite schmale Landstraße rechts, kommt man zu einer der interessantesten altkanarischen Stätten, zum Cenobio de Valderón. Unter einem Felsdach sieht man 300 geheimnisumwitterte kleine Felsnischen. Der archäologische Komplex, der 1978 zum Kulturgut erklärt wurde, soll vor langer Zeit als Kornkammer benutzt worden sein, um den Überschuss an Agrarprodukten zu lagern.
Das höchstgelegenste Dorf Gran Canarias besticht durch seine herrliche Panorama-Lage am Rande der Caldera de Tejeda. Der weite Blick führt über die Caldera de Tejeda, die beiden heiligen Felsen Roque Nublo und Roque Bentaiga sowie zum Pico de las Nieves.
Die kleine Siedlung Ayacata liegt in 1.290 Metern Höhe, malerisch eingebettet zwischen den Felsen Roque Nublo und Roque Bentaiga. Der Roque Nublo (1.803 m) ist eines der Wahrzeichen von Gran Canaria und bietet ein traumhaftes Panorama. Bei gutem Wetter sieht man von hier aus sogar den Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa. Er ist der höchste Berg Spaniens und der dritthöchste Inselvulkan der Erde.
Mit 25 Kilometern Durchmesser ist die Caldera de Tejeda Gran Canarias größter und schönster eingesunkener Krater. Steht man am Kraterrand, so bietet die Natur eine bizarre Aussicht: scheinbar endlose Bergkämme und tausende Mandelbäume, die Ende Januar/ Anfang Februar in voller Blüte stehen. Ein Blütenmeer in Rosa und Weiß.
Das bedeutendste Museum der Insel findet man in einem Eckhaus in der Calles Dr. Chil und R.Verneau in Las Plamas. Ein besonderes Highlight ist die beeindruckende Kopie der Cueva Pintada, die im Museum aufgebaut ist. Sie gilt als das schönste Exemplar einer bemalten Höhle der Altkanarier und ist im Original normalerweise nicht zu besuchen.
Eines der Wahrzeichen von Gran Canaria ist der El Dedo de Dios "Der Finger Gottes". Eine von Wind und Wetter geschliffene Felsnadel, die wie ein knochiger Finger steil vor dem Kliff aus dem Meer ragt. Ein sehr beliebtes Fotomotiv.
Auf der Straße von Tamaraceite nach Tafira Alta am Kilometer 7,2 liegt der Botanische Garten von Gran Canaria. Er beheimatet auf dem sehr weiträumig angelegten Areal über 5.000 Pflanzen aus aller Welt. Fast alle auf der Insel vorkommenden Arten aller Vegetationszonen sind hier zu finden. Besonders schön sind die Kakteensammlung und die Drachenbäume. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 u. 15-18; Sa 8-12 u. 13-17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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