Madrid

Highlights

Ob Museen, Plätze oder traumhaft schöne Gärten - Madrid hat Besuchern einiges zu bieten.

Die schönsten & beliebtesten Orte Madrids!


Atocha Bahnhof

Der Hauptteil dieses Bahnhofs stammt aus dem 19.Jahrhundert. Da der Stadt das Geld zum Abriss fehlte, blieb dieser Madrid erhalten. 1992 zur Weltausstellung in Sevilla wurde der Bahnhof mit einer modernen Stahlkonstruktion erweitert. Der alte Wartesaal ist nun ein Palmengarten mit einzigartiger Schönheit. Seit der Weltausstellung verbindet eine Hochgeschwindigkeitsstrecke die beiden Städte Sevilla und Madrid.

Gran Via

1910 wurde diese besondere Straße eingeweiht. Das Metropolisgebäude am Beginn der Straße beeindruckt durch seine korinthischen Säulen und seine Keramikkuppel. Das Verwaltungsgebäude der Telefonica gilt als eines der ersten Hochhäuser Europas und wurde 1929 eingeweiht.
Gran Via, Madrid

La Almudena

Die Entwürfe für die Kathedrale entstanden bereits 1879. Fertiggestellt wurde sie jedoch erst 1993. Hier findet man alle Baustile von Neoromanik, Neogotik bis hin zu Neobarock. Sie ist in einem traditionellem Stil erbaut. Allein zur Errichtung der Krypta benötigte man 30 Jahre. Eine der beiden Stadtheiligen von Madrid, die Heilige Almudena wird in der Krypta mit einem Bildnis verehrt. Montags bis sonntags von 10.00h bis 13.30h und 18.00h bis 19.45h geöffnet.
Calle Bailen, am Palacio Real, Madrid

Las Ventas

Stierkampf ist seit langer Zeit, trotz kontroverser Einstellungen, ein beliebter Sport. Die Arena wurde 1929 erbaut und erinnert mit vielen architektonischen Eigenarten an einen arabischen Baustil mit Rundbögen und Kacheln. 23.000 Menschen finden in der Arena Platz. Allein der Durchmesser dieses riesigen Gebäudes beträgt 60 Meter. Somit ist sie die zweit größte Arena der Welt, nach der in Mexiko Stadt. Am Ostersamstag findet die wichtigste Feier des Jahres statt. Im Inneren des Gebäudes ist in einem kleinen Museum die Geschichte des Stierkampfes dargestellt. Im Sommer finden in der Arena Rock- und Popkonzerte statt. Geöffnet ist sie von März bis November, dienstags bis freitags von 9.30h bis 14.30h und sonntags von 9.30h bis 13.00h.
Calle Alcala 237, Madrid

Museo del Prado

Das Museum gilt als die größte Kunstgalerie der Welt. Ausgestellt werden Skulpturen und Zeichnungen, berühmt ist es jedoch für seine große Sammlung an Gemälden. Das Museum hat über 8600 Gemälde in seinem Gebäude gesammelt. Ausgestellt sind jedoch nur um die 2000, da der Platz nicht ausreicht. Die meisten Museen der Welt haben weniger Ausstellungsgegenstände als dieses allein. Bereits 1819 wurde das Museum eröffnet. Als die Monarchie in Spanien zurück ging, trat das Museum in die spanische Hand über. Heute gehören das Villanueva Gebäude und der Carson del Buen Retiro zu dem Museum. Dienstags bis samstags von 9.00h bis 19.00h, sonn- und feiertags von 9.00h bis 14.00h geöffnet.
C/Ruiz de Alarcon 23, Madrid

Parque del Oeste

Dieser Park wurde 1910 angelegt. Am angenehmsten ist der Spaziergang vom Stadtteil La Moncloa in das tiefer gelegene Paseo Pintor Rosales. Südamerikanische Freiheitskämpfer werden hier durch Skulpturen dargestellt und geehrt. Viele südamerikanische Einwanderer treffen sich gerne an diesem Ort, die Statuen mögen ein Grund dafür sein.
Calle de la Princesa/ Arco de la Victoria, Madrid

Paryue del Retiro

Der Park Mitten in der Stadt dient den Bewohnern und Besuchern Madrids als Ort der Erholung. Puppentheater und Ruderboote, Kleinkünstler und wunderschöne Parkanlagen laden zum Verweilen ein. Im Frühjahr füllt sich der Park mit Ständen der Buchmesse.
Calle Alcala oder Alfonso XXII, Madrid

Placio Real

Dies ist ein Palast der Superlative. Hinter der 150 Meter langen Fassade verbergen sich über 3000 Räume, von denen jedoch keiner bewohnt ist. Heutzutage werden hier offizielle Veranstaltungen gehalten und internationale Konferenzen geführt. Es ist zusätzlich der Sitz von einigen staatlichen Verwaltungen. Den Palast mit einer Führung zu besichtigen lohnt sich. Er steht an dem Ort, an dem 1734 der Festungspalast der Habsburgen abbrannte. Die Königsfamilie bewohnt einen kleineren Palast vor den Toren Madrids. Montags bis samstags von 9.00h bis 18.00h geöffnet, sonntags von 9.00h bis 15.00h geöffnet.
Calle Bailen, Madrid

Plaza de los Carros

Dieser wunderschöne Platz direkt vor der Kirche Capilla del Opispo. Nach dem sonntäglichen Flohmarkt treffen sich hier viele Jugendliche, die zusammen feiern und Musik machen. Manchmal treten auch richtige Big Bands auf. Neben dem Platz liegt der Hof des Madrider Stadtpatrons Isidor aus dem 11.Jahrhundert.
Plaza de los Carros, Madrid

Plaza Mayor

Im Herzen Madrids liegt dieser Platz mit seinen 114 Arkadenbögen und 377 Balkonen. Aus dem 17. Jahrhundert stammt die besonders auffällige Fassade der ehemaligen Hofbäckerei. Bunte Fresken mit karg bekleideten Gestalten verzieren das Gebäude. Heute wird das Haus für feierliche Anlässe, wie zum Beispiel Hochzeiten genutzt. Alle Häuser, bis auf die Bäckerei und die Läden im Untergeschoss, sind in privater Hand. Bereits Philip III. verfügte die private Nutzung des Wohnraumes 1619.
Plaza Mayor, Madrid

Rastro

Auf diesem Trödel- und Antikmarkt findet man von Unterwäsche über Schuhe, bis hin zu Antiquitäten einfach alles. Je mehr man erwirbt, desto günstiger wird der Preis in der Regel. Viele Madrider treffen sich hier zu ihrem Sonntagsspaziergang, um anschließend in einem Cafe oder einer Bar ein Bierchen zu trinken oder ein paar gegrillte Sardinen zu essen. Sonntags von 10.00h bis 14.00h geöffnet.
Plaza del Cascorro / Embajadores

Real Jardin Botanico

1781 von Karl III. eröffnet, ist dieser kleine botanische Garten mit Zentrum Madrids eine kleine Oase. Über 30 000 Pflanzen und Bäume aus allen Teilen der Welt haben hier ihr zu Hause gefunden. Eine Besonderheit ist auch die Sammlung von Bonsaibäumen, die es hier zu Bewundern gilt. Sie stammen von dem ehemaligen Regierungschef Felipe Gonzalez, der sie aus aller Welt geschenkt bekam. Nach dem Machtwechsel 1996 und dem damit verbundenen Auszug aus dem Regierungspalast, stiftete er diese Bäume an den botanischen Garten. Täglich von 10.00h bis 20.30h geöffnet. Ab September schrittweise Verkürzung der Öffnungszeiten bis 16.30h. Plaza de Murillo 2, Madrid

Templo de Debod

Eine der kuriosesten Denkmäler in Madrid wurde von Ägypten gestiftet. Es steht zum Dank für die Unterstützung Spaniens beim Bau des Assuan-Staudamms. Seit 30 Jahren steht der Tempel, welcher Isis und Ammon gewidmet ist, nun an diesem Platz. Dienstags bis freitags von 10.00h bis 13.45h und von 18.00h bis 20.00h geöffnet, samstags und sonntags von 10.00h bis 14.00h geöffnet. Montags geschlossen.
Calle de Ferraz, Madrid

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