Mallorca

Sehenswürdigkeiten

Alcúdia


Stadtmauer

Da das Dorf Alcúdia in früheren Zeiten häufig von Piraten heimgesucht wurde, ließ König Jaume II eine große, massive Stadtmauer bauen. Bis zum Jahr 1660 kamen weitere Schutzwälle und ein zweiter Mauerring dazu. Fest in die Mauer integriert ist die Pfarrkriche St.Jaume mit ihren schönen Rosettenfenstern.

Cova de Sant Marti

Diese Katakombe, tief unter der Erde, diente früher als Versammlungsort der ersten Christen im römischen Pollentia. Heute findet man dort die kunsthistorisch sehr interessante Ältere, die dem hl. Martin und dem hl. Georg gewidmet sind. Nehmen Sie eine Taschenlampe mit, sonst können Sie nicht alle Einzelheiten erkennen.

Citutat de Pollentia

Pollentia ist Hauptfundort für Gegenstände und Bauten aus der Zeit der Römer. Bis auf Montags kann die Ausgrabungsstätte jeden Tag besichtigt werden.

Carretera Port d`Aludia

In der Nähe finden die Besucher auch das kleinste Amphitheater Spaniens. Bot es einmal genug Platz für 2.000 Zuschauer, so sind jetzt nur noch die Grundmauern erhalten. 200 m Fußweg ab Carretera Alcúdia

Artá

Hervorzuheben ist das geschlossene Gesamtbild des Ortes, mit steilen Straßen, die am Fuße des Berges beginnen und von der Einheit der mittelalterlichen Stadtmauern der Wallfahrtskirche Sant Salvador (1832) auf dem Gipfel des Ortes beherrscht werden. Von der Terrasse aus genießt man einen großartigen Rundblick auf die Küste und die Hügellandschaft, Mandelplantagen, Ölbaumhaine und auf den Torre de Canyamel sowie auf die gotische Pfarrkirche (Transfiguration del Senyor) direkt unterhalb des Hügels.
• Stufenweg Kalvarienberg, flankiert von Zypressen und Steinkreuzen
• Wallfahrtskirche Sant Salvador und christliches Bollwerk, umgeben von den dominanten Festungsmauern: Wem der Aufstieg zu beschwerlich ist, kann mit dem Auto hochfahren)
• Pfarrkirche (Spätgotik mit mallorquinischer Holzkanzel)
• Museum Plaça de sa Canova
• Plaça del Conqueridor
• Tropfsteinhöhle Coves d`Artà/ Cuevas de Artà (audiovisuelle Shows)
• Talaiot Dorf Ses Païsses, prähistorische talayotische Siedlung (bewohnt bis 1300 vor Christus): An der Carretera Artà-Capdepera (Es ist gut ausgeschildert)

Für Touristen bietet Artà viele Möglichkeiten. Von besonderem Interesse ist auch die Küstenregion der Gemeinde. Direkt an der Grenze zu Santa Margalida befindet sich der Sandstrand sa Canova, mit weitläufigen Dünen. Weiter östlich zwischen s`Estanyol und Caló sind steile Klippen und wechselnde Schluchten mit kleinen Sandstränden.

Banyalbufar

• Mitten im Ort liegt ein altes Herrenhaus mit dem Namen La Baronía.
• Die Cafeteria Bellavista macht ihrem Namen alle Ehre. Von hier aus kann man den schönsten Blick über die Küste genießen.
• Um sich vor den maurischen Piraten zu schützen, wurde außerhalb des Ortes einen Wachturm errichtet. Der Wachturm Torre de Ses Animes schwebt gleichsam über dem Meer und ist heute der meistbesuchte Aussichtspunkt ganz Mallorcas.
• Die kleine Strandbucht ist nur über steile Treppen erreichbar.

Cala Ratjada


Villa March

Besuchen Sie die herrlichen Parkanlagen der einflussreichen und finanzkräftigen Familie March. Die Kunstwerke, die einst in der Villa standen, sind heute fast alle im Palau March in Palma zu besichtigen.

Can Picafort


Nekropolen Son Real und S`Illa d`en Porros

Hier wurden bis zum 2. Jahrhundert vor Christus vielen Menschen bestattet. Man fand dort viele Grabbeigaben wie Schmuck oder Gefäße. Sie erreichen Son Real per pedes in etwa 20 Minuten vom kleinen Strand von Son Bauló aus südostwärts am Meer entlang.

Cap Formentor

Die Landzunge hat etliche Ausichtspunkte mit spektakulären Aussichten. Am bekanntesten ist der Mirador del Mal Pas, auch Mirador d`es Colomer, der nach der kleine Insel Colomer benannt wurde. Der Rundblick von Mallorcas Finisterre reicht im Osten nach Menorca, im Westen nach Cala Fiquera, während im Süden Alcúdia mit seinem Sandstrand aufleuchtet. Aber der Blick den Felsen hinunter lässt manchen noch so Hartgesottenen weiche Knie bekommen. 300 Meter unten tost das Meer und als sei es damit noch nicht genug, geben sich hier auf der Landzunge die Gewalten der Lüfte ein Stelldichein.

An dieser Stelle errichtet ein deutscher Funker und Pilot 1996 eine private Wetterstation, die Funkdaten kodiert zur 56 Kilometer entfernten Basisstation überträgt (Richtfunk). Diese und weitere aufbereitet Daten gehen von dort dann drahtlos in alle Welt (Kurzwelle: 10 Meter - 80 Meter-Band, Antenne: Rundstrahler, Sendeleistung: 200 Watt PEP). Die Auswertungen werden unter anderem von Hotels, Veranstaltern, Segelclubs, Aeroclubs und so weiter genutzt und sind kostenfrei von jedem empfangbar, der über entsprechend geeignete Empfangsgeräte verfügt. Das amtliche Wetterinstitut befindet sich in Puerto Pi, am Hafen von Palma de Mallorca, und ist für die internationale Schiff- und Luftfahrt und weiter Stellen zuständig.

Im südöstlichen Teil bei Racó de Xot befindet sich eine Höhle mit Öffnung zum Meer. Sie verfügt über zwei Eingänge, etwa 8 Meter über der Wasseroberfläche gelegen. Die Höhle hat eine Länge von 90 Metern und Höhe von 8 Metern und gehört zu den wichtigsten Fundstellen der prähistorischen Zeit Talayot-Kultur.

Deià

Hier sollten sich Touristen einmal der Kirchberg ansehen. Mit Blumen verzierte Treppenaufgänge und Gässchen führen zu Kirche & Friedhof hinauf. Auf dem Friedhof ruht der bekannte englische Schriftsteller Robert Ranke-Graves, der das Wer "Ich, Claudius, Kaiser und Gott" schrieb.

Inca

Viele Besucher kommen vor allem wegen der zahlreichen Lederfabriken und ihren Outlet-Shops in die Industriestadt. Man findet dort alles, was irgendwie aus Leder hergestellt werden kann: Vor allem Schuhe, Kleidung, Koffer und Taschen. Allerdings sollten shoppingbegeisterte Urlauber hier ein wenig vorsichtig sein, denn nicht alle Produkte sind billiger als anderswo. Nicht einmal klare Unterschiede zwischen dem Preisniveau in fabrikeigenen Läden und Läden in Palma oder in anderen Städten lassen sich beobachten. Preisgünstig erscheinende Angebote sollte man sorgfältig auf ihre Qualität prüfen.

Am interessantesten ist unter diesen Gesichtspunkten betrachtet deshalb noch der Shop der Schuhmarke Camper (Zufahrt auf Incas Südseite; am Kreisverkehr an der BP-Tankstelle abbiegen).

Manacor

Die vorgeschichtliche Siedlung Hospitalet Vell an der Landstraße Manacor-Cales de Mallorca (1800-1500 v. Chr.), eine Talaiotsiedlung. Besonders bemerkenswert ist der Talaiot, eine Art Turm mit quadratischem Grundriss, von dem die mittelländische Säule und die Bedachung aus großen Steinplatten sowie eine rechteckige Einfriedung erhalten sind.

Die frühchristliche Kirche Son Peretó, an der Landstraße Palma-Artà gegen Ende des fünften Jahrhunderts n. Chr. gebaut. Sie besteht aus einer Taufkirche mit zwei Taufbecken und der Kapelle.

Der Turm Torre dels Enagistes an der Landstraße Ctra. Manacor-Cales de Mallorca, Schutzbau und Herrenhaus aus dem 14. Jahrhundert (anschließend an die katalanische Eroberung 1229). Heute ist das Gebäude Sitz des Museums von Manacor mit einer Ausstellung der Archäologie und Völkerkunde Manacors. Die bemerkenswertesten Ausstellungsstücke sind das Grabmosaik der Balèria, eines der Mosaiken der frühchristlichen Kirche Son Peretó, und die Miniaturmöbel. In der ersten Etage sind Graffiti vom 15. bis 18. Jahrhundert zu sehen.

Das Kloster und der Kreuzgang Sant Vicenç Ferrer am Convent-Platz. Das Kloster wurde 1576 vom Dominikanerorden gegründet. Die Kirche erstand zwischen Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts und weist die typischen Merkmale der barocken Klosterkirchen Mallorcas auf: Es hat ein einziges Kirchenschiff mit acht Seitenkapellen zwischen Bogenpfeilern und Tonnengewölbe. Besonders bemerkenswert ist die Pfeifenorgel aus dem 18. Jahrhundert.

Die Kirche Nostra Senyora dels Dolors am Platz Rector Rubí. Die Pfarrkirche wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im gotischen Historizismusstil gebaut. Sie steht an derselben Stelle, wo früher andere Kirchen standen. Die älteste wurde schon 1232 dokumentarisch belegt und war wahrscheinlich über einer arabischen Moschee errichtet worden (Fund einer arabische Grabinschrift, die sich heute im Museu Diocesà in Palma befindet). An dem neuen Gebäude sind sowohl Bauelemente als auch Kunstgegenstände, die von lokalen Künstlern stammen, erhalten. Der Glockenturm ist unter dem Namen Torre Rubí bekannt, zur Erinnerung an den Baumeister der Kirche. Er ist an die Apsis angebaut, wo die vorherige Kirche das Hauptportal hatte. Es ist das höchste Gebäude der Stadt, ein neogotisches Werk des Architekten G. Bennassar Moner.

Die Windmühle Molí en Polit liegt an der Straße en Modest Codina und ist eine Windmühle aus dem 19. Jahrhundert.

Perlenfabrik Majòrica: Hier werden seit 1890 Kunstperlen hergestellt. Sie entstehen indem ein Kunststoffkern mit einer Vielzahl hachudünner Schichten aus Fischschuppenessenz umhüllt wird. Die so entstehenden Perlen sehen fast vollkommener aus, als echte Perlen und sind unempfindlicher als diese. Sie sind ein schönes Souvenir für Touristen.

Palma


Kathedrale La Seu

In Palma gibt es einiges zu entdecken: Die Kathedrale La Seu in Palma ist durchaus sehenswert. Sie wurde von König Jaume I. gebaut - 1601 wurde sie eingeweiht. Die Rosette in der Hauptapsis ist mit 11,5 Metern die größte der Welt.

Sant Francesc

Ein ebenso kulturelles Denkmal von besonderer Schönheit ist die monumentale Anlage mit Namen Sant Francesc (Placa de Sant Francesc). Dazu gehören eine Basilika und Kloster mit Kreuzgang, eines der architektonischen Wunder der Stadt. 1981 wurde diese Anlage zum Kulturdenkmal erklärt. Die Basillika stammt aus der Zeit der Herrschaft von Jaume II., als die Franziskaner 1281 hier eine Kirche und ein Kloster im gotischen Stil errichteten. Die Kirche wurde später ausgebaut. Die Struktur wurde verbessert, indem die Balken durch ein Kreuzgewölbe ersetzt wurden. Die heute barocke Fassade stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das Innere besteht aus einem einzigen Schiff, unterteilt in acht Abschnitten mit Seitenkapellen und Spitzbögen. Die Kirche ist von großem Ausmaß, nach der Kathedrale von Palma, die größte der Illes Baleares.

Das Portal, ein Werk des Spaniers Francisco de Herrera, besteht aus einer Skulpturengruppe. Die zentrale Figur ist die Unbefleckte Empfängnis. Hinter dem Altar mit seinem barocken Altaraufsatz befindet sich die gotische Grabstätte des berühmten Ramon Llull. Dieses Grab wurde 1480 von Francesc Sagrera gebaut. Der gotische Kreuzgang besteht aus hundertfünfzehn Säulen mit geklappten Spitzbögen, die einen trapezförmigen Grundriss umschließen. Die nördliche Galerie, wurde zuerst gebaut, die südliche wurde erst im 15. Jahrhundert fertig. Die chronologische Reihenfolge der einzelnen Stille ist deutlich erkennbar. In der Mitte des Innehofs sind noch Reste eines alten Brunnens vorhanden. Vor der Basilika Sant Francesc steht ein Denkmal des Franziskanermönchs Junípero Serra, der in Amerika als Missionar wichtig Arbeit geleistet hat.

Castell de Bellver

Das Castell de Bellver (Schloss Bellveder) ist eine Festung, die über Palma, der Hauptstadt Mallorcas, thront. Das etwa 112 m über Palma liegende Castell gilt in Spanien als einmalig. Denn anders als die meisten Wehrbauten ist es kreisrund. Die Burg ist um den Innenhof herum gebaut, und auch die beiden den Hof umgebenden Stockwerke sind gerundet. Die Arkaden der unteren Etage sind romanisch. Der Säulengang des oberen Stockwerks ist gotisch. Der ganze Komplex wirkt von außen wehrhaft verschlossen und uneinnehmbar, während die zweistöckigen Loggien, die den Innenhof umgeben, mit ihren verspielten Säulen reine Lebensfreude ausdrücken.

Umgeben von einem 4 m breiten Graben hat die Burg drei Türme, die sich über den runden Teilen erheben, während sich der vierte (Torre de l`Homenatge) außerhalb des runden Baues befindet und durch eine kleine Ziehbrücke mit der eigentlichen Festung verbunden ist. Man erreicht ihn über die Terrasse im zweiten Stock, die ein strategischer Überwachungspunkt war. Von da kann man viele Kilometer landeinwärts und in Richtung Meer sehen.

Palau March Museum

In diesem sehenswertes Stadtpalast wurde 2003 eine Kunstsammlung eingerichtet. Highlight hier: Eine Weihnachtskrippe mit über 1000 Figuren und Einzelteilen Carrer Palau Reial 18 Museu de Mallorca In diesem Stadtpalast sind mehr als 300 Exponate aus der Zeit der Frühgeschichte bis zur Epoche des Barock ausgestellt. Carrer Sa Portella 5

Es Baluard

Hier finden interessierte Besucher zeitgenössische Kunst aus Spanien und der ganzen Welt. Von dem 2004 eröffneten Bau haben Sie einen grandiosen Blick auf die Kathedrale und den Hafen. Placa Porta de Santa Catalina www.esbaluard.org

Pollenca


Pont Romà

Die römische Brücke ist bereits 2000 Jahre alt und hat sogar die Regenmassen des Torrent de Sant Jordi überdauert. Dorthin kommen Sie über die Straße nach Lluc.

Calvari

Hinter dem Marktplatz, am Hahnenbrunnen vorbei, kommen Sie nach einem Anstieg von 354 Stufen über einen Kreuzweg (Kalvarienberg) zu einer kleinen Wallfahrtskirche, von der man einen tollen Ausblick hat.

Porto Christo

Das Tropfsteinhöhlensystem Coves del Drac (auf Deutsch: Drachenhöhle) mit dem größten unterirdischen See Europas ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Baleareninsel und stark frequentiert. Während der Hochsaison werden tausende Menschen im Stundenrhythmus durch die Höhlengänge geschleust, da eine richtige Führung bei diesen Massen nicht mehr möglich ist. Dies ruft zahlreiche Kritiker der starken Kommerzialisierung auf den Plan. Der Eintritt zu den Höhlen ist gebührenpflichtig. Auf dem Weg durch die Tropfsteinhöhle kann der Besucher interessante Kalksteinformationen betrachten. Einige der Stalagmiten und Stalaktiten treffen sich in der Mitte und bilden Säulen. Am Llac Martel (Martel-See) befindet sich heute ein Auditorium mit Platz für etwa 1100 Besucher. Nachdem die Besucher Platz genommen haben, erlischt die Beleuchtung und auf dem See wird von Musikern in drei dezent beleuchteten Booten klassische Musik aufgeführt.

Sóller


Ölmühlen

Sóller ist für seinen Olivenanbau sehr bekannt und deswegen besitzt der Ort auch zwei Ölmühlen, die von Touristen besichtigt werden können. Die erste finden sie an der Strasse Sóller-Fornalutx, die zweite in Can Det im Carrer Ozonas Nr.8. Wenn Sie sich anmelden, können hier deutschsprachige Führungen organisiert werden. Tel.: 971 - 63 03 03

Jardi Botànic de Sóller

Im naturwissenschaftlichen Museum am Stadtrand gibt es einen wunderschönen botanischen Garten, dessen Besuch überaus lohnenswert ist. Hier finden sie sämtliche Informationen zu allen Pflanzen Mallorcas und des Mittelmeerraumes. Sie finden dieses Schmuckstück bei Kilometer 30,5 an der Landstraße zwischen Palma und Port de Sóller.

Weiterführende Links:
Highlights
Planetarium
Flora & Fauna

| uwe/05

 
 
 

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