Ses Païsses ist die bedeutendste und charakteristischste archäologische Ausgrabungsstätte des gesamten östlichen Gebietes der Insel Mallorca.

Die Siedlung ist leicht zugänglich und befindet sich auf einer von alten Steineichen umgebenen Anhöhe, weniger als ein Kilometer vom Ortskern der Stadt Artà entfernt. In südöstlicher Richtung der Hauptstraße von Artà nach Capdepera folgend findet man unmittelbar nach dem alten Bahnhof rechts ein Hinweisschild.
• Zeitliche Datierung der Funde: um 1300 v.Chr.
• Bautechnik: Zyklopisch
• Gesamtfläche: 13500 m²
• Grundriss: Elliptisch
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Entfernung zwischen den Achsen: Süd-nördlich 103 Meter und ost-westlich 133 Meter.
• Perimeter der Mauer: 374 Meter
• Mittlere Breite der Mauern: 3,6 Meter
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Maximale Höhe der Mauern: 3,5 Meter im östlichen Teil.
In den Jahren 1959 bis 1963 unternahm der italienische Professor Giovanne Lilliu vier Ausgrabungs-Kampagnen, die wertvolle Informationen erbrachten und den großen Teil der heute sichtbaren Bauwerke freilegte. Sieben freigelegte Konstruktionen, die eine archäologische Einheit bilden, konnten zeilich eingeordnet werden.
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Der Zentrale TurmTalayot aus der Anfangsphase der Talayot-Kultur (Talayotikum I. 1300 und 1000 v.Chr.)
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Die Mauer Talayotikum II. (1000 - 800 v.Chr.)
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Die übrigen Räume weisen eine unterschiedliche Chronologie auf, die den
Zeiträumen des Talaoytikum III. (5. - 8. Jhs. v.Chr.) sowie dem
Talayotikum (5. - 1. Jhs. v.Chr.) zuzuordnen sind.
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Die beiden Räume mit apisförmigem Grundriss, die sich im Westen der
Anlage befinden und der Hypostylos-Saal, der mit dem Talayot durch
einen diametralen Gang verbunden ist, gehören zu den ersten beiden
genannten Talayotikums.
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Die beiden viereckigen der mittleren Einheit hingegen sowie der
hufeisenförmige, an den Talayot angrenzende Raum sind dem Talayotikum
IV.( 500 v.Chr.) zuzuordnen und werden somit als die jüngsten
angesehen.
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1. Monolith, vor dem Haupteingang der Anlage erhebt sich zum Gedenken
an den Schriftsteller und Geistlichen Miquel Costa i Llobera
(1854-1922), der der Talayot-Umfriedung mit verschiedene Passagen
seines bekannten Gedichtes "La deixa del geni grec" (Das Vermächtnis
des griechischen Geistes) Atmosphäre verlieh.
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2. Die Mauer und Haupteingang (in Zyklopen-Technik errichtet).
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3. Hypostylos-Saal (hypostylos) aus dem griechischen und bedeutet- auf Säulen ruhend.
• 4. Mittlere Talayot (Turm)
• 5. Eingangstore
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6. Räume mit apsisförmigem Grundriss (apsis) bedeutet runder oder polygonaler Abschluss eines Langhauses
• 7. Räume mit rechtwinkligem Grundriss
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1946 wurde die Siedlung zum kunsthistorischen Denkmal erklärt.
• 1950 erwarb der Staat das Gelände.
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1983 hat die autonome Inselverwaltung Govern de la Comunitat Autònoma
de les Illes Baleares die Zuständigkeit für die historischen und
archäologischen Funde übernommen.
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2004 im Juli, wurden weitere Ausgrabungen durchgeführt.
Weiterführende Links:
Highlights
Sehenswürdigkeiten
Strände
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