Surinam

Alle Fakten über Surinam


Surinam ist das kleinste Land Südamerikas. Surinam erhielt seinen Namen durch einen seiner größten Filme.

Internationales Kennzeichen:

SME

Geographische Lage:

53º W - 58º W / 1º N - 6º N

Landesfläche:

163.265 km²

Ausdehnung:

Ka.

Küsten:

386 km

Hauptstadt:

Paramaribo

Größte Städte:

Paramaribo (ca. 200.970 Einwohner)
Nieuw Nickerie (ca. 6.070 Einwohner)
Meerzorg (ca. 5.350 Einwohner)
Marienburg (ca. 3.630 Einwohner)

Gliederung:

9 Bezirke: Brokopondo, Commewijne, Coronie, Marowijne, Nickerie, Para, Saramacca, Sipaliwini, Wanica

Geographisch Merkmale:

höchster Berg: Juliana Top 1230 m

Beste Reisezeit:

Februar bis März
Oktober bis November

Ortszeit/Zeitzonen:

MEZ - 4 (UTC - 3)
Aktuelle Uhrzeiten finden Sie hier unter
www.zeit-online.de

Fremdenverkehrsamt:

Botschaft der Republik Suriname, JH�s-Gravenhage (Den Haag)
    Zuständigkeiten:  Bundesrepublik Deutschland, Schweiz, Österreich
    Alexander-Gogel-Weg 2
    2517 JH�s-Gravenhage (Den Haag)
    Niederlande

    Tel: (0031 70) 365 09 44
    Fax: (0031 70) 361 74 45

Landessprache:

Amtssprache ist Niederländisch.
Der kreolische Dialekt Sranan Tongo dient als Umgangssprache.
Ein Großteil der Bevölkerung spricht Hindi und Javanisch.

Währung:

1 Suriname-Gulden = 100 Cents
Währungskürzel: Sf, SRG (ISO-Code)
Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 250, 100, 25, 10 und 5 Sf
Münzen sind im Wert von 2,5 und 1 Sf und 25, 10, 5, 1 Cent im Umlauf
Den aktuellen Wechselkurs finden Sie unter www.wechselkurse.de

Bevölkerung:

416.000 Einwohner

Bevölkerungsdichte:

2,5 Menschen je km²

Post/Telegramm/Internet:

Post: Luftpost benötigt nach Europa bis zu einem Monat
Internet/E-Mail: Hauptanbieter: SRNet (Internet: www.sr.net)
Telegramme/Faxe: Können von Telesur-Stellen geschickt werden

Strom:

110/220 V, 60 Hz
Adapter erforderlich

Vorwahlen:

Nach Deutschland: 00149
Von Deutschland: 00597

Öffnungszeiten:

Geschäfte: Mo bis Fr 7.30-16.30 Uhr, Sa 7.30-12.30 Uhr
Banken: Mo bis Fr 7.30-14 Uhr
Büros/Behörden: Mo bis Do 7-15 Uhr, Fr 7-14.30 Uhr

Staatsform:

Republik

Staatsführung:

Präsident

Staatsreligion:

kein

Impfbestimmungen:

Die aktuellen Impfvorschriften und Impfempfehlung dieses Landes finden Sie unter www.crm.de

Visa:

Visum und ein 6 Monate gültiger Reisepass sind notwendig. Beantragung beim Generalkonsulat in Amsterdam.
Antragsdauer ca. 10 Tage. Eilvisum möglich.

Botschaften/Konsulate:

Botschaft der Republik Suriname, JH�s-Gravenhage (Den Haag)
    Zuständigkeiten:     Bundesrepublik Deutschland, Schweiz, Österreich
    Alexander-Gogel-Weg 2
    2517 JH�s-Gravenhage (Den Haag)
    Niederlande

    Tel: (0031 70) 365 09 44
    Fax: (0031 70) 361 74 45
Embassy of the Federal Republic of Germany, Port-of-Spain
    7-9 Marli Street
    Port-of-Spain

    Tel: (001 868) 628 16 30/32, 628 85 32
    Fax: (001 868) 628 52 78
    Email: germanemb@carib-link.net
    Homepage: www.germanemb-portofspain.de

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
    c/o C. Kersten & Co. N.V., Paramaribo
    36-38 Domineestraat
    Paramaribo/Suriname/Südamerika

    Tel: (00 597) 47 11 50
    Fax: (00 597) 47 85 24
    Email: holding@kersten.sr
Die Republik Suriname (niederl. Republiek Suriname; Sranan Tongo Sranan; deutsch auch Surinam) liegt in Südamerika am Atlantischen Ozean bei 4° 00´Nord und 56° 00�. Sie grenzt an Französisch-Guayana, Brasilien und Guyana. Das Land verdankt seinen Namen dem Fluss Suriname, der bei Brokopondo zu dem künstlichen Binnensee "Prof. Dr. Ir. W.J. van Blommesteinmeer" aufgestaut wurde. Nationalfeiertag ist der 25. November. Seit 1975 ist Surinam unabhängig von den Niederlanden; seitdem sind viele Surinamer nach den Niederlanden ausgewandert.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Suriname wurde ca. 3000 v. Chr. erstmals von Indianern besiedelt. Die größten Stämme waren Arawaks und Kariben; die Arawaks waren die ersten, die im Gebiet Surinams siedelten, später wurden sie von Kariben unterworfen. Sowohl Arawak als auch Kariben siedelten an der Küste und in der Savanne; kleinere Indianerstämme, wie die Akurio, Trió, Wayarekule, Warrau und Wayana, lebten in den Regenwäldern.
Als erster Europäer entdeckte Christoph Columbus 1498 die Küste, 1499 erforschte eine Expedition unter dem Kommando von Amerigo Vespucci und Alonso de Ojeda die Küste genauer. Vicente Yáñez Pinzón erforschte 1500 das Landesinnere.
Eine erste dauerhafte europäische Siedlung wurde 1651 von Engländern eingerichtet. 1667 nahmen die Niederlande die Kolonie ein. Durch den im selben Jahr geschlossenen Frieden von Breda fiel das Gebiet, von da an Niederländisch-Guayana genannt, an die Niederlande, die im Austausch Nieuw Amsterdam (heute New York City) an England abtraten.
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts blühte die Landwirtschaft in Niederländisch-Guayana, mit Hilfe von afrikanischen Sklaven wurden Zuckerrohr, Kaffee, Baumwolle und Kakao angebaut.
Während die Niederlande an Frankreich angeschlossen waren, besetzten die Briten 1799-1802 und 1804-1815 Niederländisch-Guayana. Das heutige Gebiet Surinames wurde nach der Niederlage Napoleons zurückgegeben, das heutige Guyana blieb im Besitz Großbritanniens.
Am 1. Juli 1863 wurde die Sklaverei abgeschafft, allerdings mussten die ehemaligen Sklaven noch für zehn Jahre als bezahlte Arbeiter auf den Plantagen arbeiten. Um den entstehenden Mangel an Arbeitskräften auszugleichen, wurden Arbeiter aus Indien, China und Indonesien nach Suriname gebracht.
Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Bedeutung der Plantagen-Wirtschaft zurückzugehen und viele der Plantagenarbeiter zogen in die Städte. Die amerikanische Alcoa (Aluminum Company of America) sicherte sich die Rechte am Großteil der Bauxitvorkommen, und auch andere Ressourcen wie Gold und Gummi gewannen an Bedeutung. 1954 erhielt Suriname den Status eines gleichberechtigten und sich selbst verwaltenden Teils der Niederlande. 1973 begann die örtliche Verwaltung mit der Regierung der Niederlande Verhandlungen über die Unabhängigkeit und am 25. November 1975 wurde Suriname unabhängig.
Nach einer Phase der politischen Instabilität übernahmen 1980 sechzehn junge Soldaten die Regierung. Dieser Putsch wurde von einem Großteil der Bevölkerung begrüßt, da sie sich einen Rückgang der Korruption und eine Steigerung des Lebensstandards davon versprach. Auch die Niederländische Regierung akzeptierte anfangs die neuen Machthaber; das änderte sich allerdings, als die Armee am 8. Dezember 1982 fünfzehn Oppositionspolitiker hinrichten ließ. Die Zeit zwischen 1982 und 1987 war geprägt durch einen Guerillakrieg im Dschungel, bei dem die Stadt Albina fast vollständig zerstört wurde. Die offiziellen Regierungstruppen wurden von Desi Bourtese geführt und die Opposition durch seinen ehemaligen Leibwächter Ronnie Brunswijk. Die Gruppe um Brunswijk wurde auch als "Jungle Commando" bekannt. Der Krieg wurde teilweise mit äußerster Grausamkeit geführt. Am 29 November 1986 griff eine militärische Einheit das Dorf Moiwana an, brannte das Haus von Ronnie Brunswijk nieder und tötete mindestens 35 Personen, die meisten davon Frauen und Kinder. Unter internationalem Druck - unter anderem durch die sinkende finanzielle Unterstützung der Niederlande - wurde 1987 die demokratische Ordnung wiederhergestellt.
Heute kämpft Suriname vor allen Dingen gegen die Emigration der Bevölkerung und die Staatsverschuldung. 40% der Bevölkerung arbeiten im öffentlichen Sektor.

Administrative Gliederung

Suriname ist in 10 Distrikte unterteilt. Die Distrikthauptstädte sind in Klammern angefügt.
• Brokopondo, 8.340 Einwohner (Brokopondo)
• Commewijne, 25.200 Einwohner (Nieuw Amsterdam)
• Coronie, 3.480 Einwohner (Totness)
• Marowijne, 20.250 Einwohner (Albina)
• Nickerie, 41.080 Einwohner (Nieuw Nickerie)
• Para, 15.120 Einwohner (Onverwacht)
• Saramacca, 13.600 Einwohner (Groningen)
• Sipaliwini, 29.210 Einwohner (direkt verwaltet von Paramaribo)
• Wanica, 76.320 Einwohner (Lelydorp)
• Paramaribo, 213.840 Einwohner (Hauptstadtdistrikt)

Bevölkerung

Die Republik Suriname ist ethnisch sehr heterogen, was sich auch in Religionszugehörigkeit und den unterschiedlichen Muttersprachen zeigt.
Etwa 37% der Bevölkerung - die sog. Hindostanen - sind indischer Herkunft, 31% sog. Kreolen (ehemalige schwarzafrikanische Sklaven, die nie flüchteten und sich teilweise mit anderen Bevölkerungsteilen vermischten), 15% sind Malaien aus Java, 10% sind schwarzafrikanische Bosnegers (in den Busch geflohene ehemalige Sklaven, die sich auch selbst "Bosnegers", Buschneger, nennen). Daneben gibt es noch kleinere Minderheiten von Chinesen, christlichen Arabern (Syrer, Libanesen), Europäern und indigenen Völkern.
Etwa 27 Prozent der Bevölkerung sind Hindus, 23 Prozent Katholiken, 20 Prozent Muslime, 19 Prozent Protestanten, wenige Juden. Jährlich wandern ca. 4.000 Surinamer in die Niederlande aus, wo schon jetzt mehr als 35% der Bevölkerung Surinams wohnen. Die Abwanderung stellt für diesen Staat ein großes Problem dar. Die Amtssprache ist Niederländisch und wird vornehmlich im Unterricht und der Staatsverwaltung gesprochen. Neben der Niederländischen Amtssprache sind vor allem die Kreolsprache Sranan-Tongo (ehemals abwertend Taki-Taki genannt), die von fast der gesamten Bevölkerung als Erst- oder Zweitsprache gesprochen wird, die Muttersprachen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen sowie Englisch weit verbreitet. Sranan-Tongo, oder kurz "Sranan", war ursprünglich die Sprache der so genannten Kreolen, verbreitet sich aber immer mehr und ist heute, noch vor dem Niederländischen, die Lingua franca.
Weitere Umgangssprachen sind ein dem Hindi ähnlicher Ausgleichsdialekt, das sog. Sarnami Hindi, Javanisch, die Kreolsprachen Saramakkans und Aukaans (von den"Bosnegers" gesprochen), diverse Indianersprachen, südliche Dialekte des Chinesischen, syrisch-arabischer Dialekt sowie Portugiesisch (Juden). Dazu kommt in den letzten Jahren Brasilianisch durch die zahlreich meist illegal eingewanderten brasilianischen Goldsucher.
Mittlerweile weitgehend außer Gebrauch ist die Pidginsprache Ndyuka-Trio Pidgin (nicht zu verwechseln mit Ndyuka, das eine Form des Aukaans ist und oft synonym dazu gebraucht wird).

Geographie

Suriname ist mit einer Fläche von 163,270 km? das kleinste unabhängige Land Südamerikas, höchste Erhebung ist der Juliana Top im Wilhelminagebirge mit 1.230 Metern. Das Land kann in zwei Zonen eingeteilt werden, den kultivierten Norden des Landes (ca. 20% der Landesfläche) und den größtenteils aus Savannen und Regenwald bestehenden Süden.
Das künstlich zur Stromerzeugung aufgestaute Prof. Dr. Ir. W.J. van Blommesteinmeer liegt im Nordosten des Landes.
Das Klima ist tropisch. Regenzeit ist zweimal im Jahr, von Dezember bis Anfang Februar und von Ende April bis in den August. Die Niederschlagsmenge steigt von der Küste ins Landesinnere an.

Weiterführende Links:
Nur Hotel Angebote
Zum Nordamerika-Portal
Zum Ecuador-Portal

| 06ckr/redschmiede
 
 
 

Familienurlaub

Familienurlaub

Speziell für klein und groß,
die besten Familienreisen

Griechenland, Korfu, Kreta, Gran Canaria, Mallorca, Fuerteventura, Teneriffa, Ägypten ... Alle Angebote

 

Südamerika

Herzlich willkommen auf dem nicht offiziellen Internetportal zu dem Kontinent Südamerika. tourinaut.de und reiseinfos.de präsentieren Ihnen exklusiv, allgemeine, hilfreiche und wissenswerte Infos zu dieser Region unddessen Länder wie z.B. Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador , Französisch Guyana, Guyana, Kolumbien , Peru, Surinam, Uruguay, Venezuela


Ihre Tourinauten

 
Menü
 
 
Karten Navigation
 
Karten Navigation BrasilienFranzösisch GuyanaSurinamGuyanaVenezuelaKolumbienEcuadorPeruBolivienParaguayUruguayChileArgentinienFranzösisch GuyanaSurinamGuyanaVenezuelaKolumbienEcuadorPeruBrasilienBolivienParaquayChileUruguayArgentinien
 
zoom out
 

Reisen

 

Reiseberatung: +49 (0)991 - 29 62 360

 
 
573 User Online
203.974 registriert
09.02.2012