
An jedem Urlaubsort gibt es ungeschriebene Gesetzte, wie man sich in der Öffentlichkeit zu verhalten hat. Dazu zählen kulturelle Gebote wie auch Tipps für die Urlauber, damit sie nicht auf Touristensabzocker reinfallen oder in andere vermeidbare Situationen tappen. Hier einige Ratschläge, um sich den Urlaub auf Teneriffa nicht durch Unannehmlichkeiten vermiesen zu lassen.
Wie auch hierzulande locken die verschiedensten Anbieter die gut gelaunten Touristen mit allen möglichen Anbeboten, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Häufig lassen sich die arglosen Urlauber auf kostenlose Inselrundfahrten mit Kaffee und Kuchen ein, die schließlich in Infoshows für verschiedene Produkte enden. Dann hat der Urlauber es schwer, dem Dilemma zu entfliehen und fühlt sich oft genötigt, minderwertige oder nutzlose Ware zu kaufen. Am besten lässt man sich gar nicht erst auf diese Angebote ein!
Auch nicht neu, aber viel vergessen: Diebstahl ist an Touristenorten besonders ausgeprägt! Also sollte man immer daran denken, dass man Wertsachen sicher verwahrt. Das gilt auch für Ausflüge mit dem Auto. Mietwagen werden oft aufgebrochen, deshalb die Wertsachen im Safe des Hotels oder an der Rezeption lassen. Das gilt natürlich auch für das Hotelzimmer und für Ausflüge zum Strand – grundsätzlich sollten keine Wertsachen offen und sichtbar liegen bleiben, damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt.
In Spanien gehört das Brot zu jedem Essen dazu und wird ungefragt serviert. Doch im Gegensatz zu früher, als das Brot noch umsonst war, wird es heutzutage und gerade in touristischen Gebieten mit auf die rechnung gesetzt. Wenn sie ungewollt das Brot aufgetischt bekommen und bezahlen müssen oder etwas anderes zu ihrer Unzufriedenheit passiert, verlangen sie die "Hojas de reclamación". Dieses sind Beschwerdeblätter, auf denen man seine Kritik eintragen kann und die vom Staat kontrolliert werden.
Wer Markensachen erwerben möchte, sollte dies grundsätzlich nur in Geschäften und Kaufhäusern tun. Uhren, elektronische Artikel oder Kleider von bekannten Herstellern, die auf Märkten angeboten werden, sind meistens gefälschte Ware und können durch den deutschen Zoll bei einer Kontrolle eingezogen werden. Auch ein mögliches Bußgeld ist dann fällig.
Ein Thema, was oft erwähnt, aber gerne vergessen wird: Gerade im Urlaub sollte man sich beim Sex mit Urlaubsflirts schützen! Befragungen von Touristen unter 26 Jahren ergaben, dass 50 Prozent der Urlauber Sex mit flüchtigen Bekanntschaften haben. Um Ansteckungen und Verbreitung von HIV und anderen Geschlechtskrankheiten zu verhindern, sollte man sich nicht von leichtsinnigen Angeboten beirren lassen und für ausreichenden Schutz sorgen!
Vor agressiven Werbern von „Holidaypacks“ oder „Urlaubsclubs“ sollte man immer Abstand nehmen! Diese Angebote sind in der Regel unseriöse Urlaubsmodelle, die Luxusferien versprechen, sich aber letztendlich als minderwertige Billigangebote entpuppen. Meistens wird den Urlaubern auch direkt zu Anfang eine große Geldsumme abgeknöpft. Also nicht täuschen lassen!
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