Die Lehre des Prinzen Siddharta Gautama brachte vor 2000 Jahren das Lächeln nach Thailand.
Auch heute prägt der Buddhismus das Leben in dem asiatischen Königreich ebenso wie die
starken Einflüsse der westlichen Welt. Brodelndes Zentrum des Landes ist die 10 Millionen
Metropole Bangkok am Chao Phraya River. Krasse Gegensätze zeichnen ein widersprüchliches
Bild: Die goldenen Tempel wie der Wat Phra Kaeo, der Wat Pho, der Wat Arum oder der Wat
Sakhet am Goldenen Mount und wildes Verkehrschaos, ein gedrängter Lebens- und Konsumkampf,
sowie die massive Präsenz der Prostitution. Ausflüge führen zu den schwimmenden Märkten von
Damnoen Sudak, nach Ayutthaya, der ersten Hauptstadt Siams sowie zum Bang Pa In Palace, dem
Sommerpalast des Königs. Chiang Mai ist das Zentrum des Nordens. Die Sehenswürdigkeiten:
Wat Phra Sing, Wat Chiedi Luang, der Stadtpark und der Anusarn Nachtmarkt. Religiöses
Zentrum ist der Wat Doi Suthep. Weiter führt die Video-Reise zum Takrai Forest Park, ins
Mae Sa Tal und zu den Mae Sa-Wasserfällen. An der Grenze zu Burma liegen Muang Ngai und die
Höhle von Chiang Dao. Die Insel Phuket im Süden des Landes ist das bekannteste Badeziel. An
den Stränden von Patong, Karon, Kata Noi, Kata Yai, Kamala und Laem Sing drängen sich
Hotels und Touristen. Mit dem Schiff geht es zu den Phi Phi Inseln, den Traumstränden von
Phi Phi Don und den Viking Caves auf Phi Phi Le. Der "James Bond"-Felsen thront inmitten
der tropischen bewaldeten Kalkfelsen der Phang Nga Bucht.
Ein Königreich für Entdecker - wer träumt nicht von langen weißen Sandstränden mit Schatten
spendenden Kokospalmen, von türkisblauem Meer und einsamen Inseln, abendteuerlichen
Dschungelpfaden, prunkvollen Tempelanlagen und alten, versunkenen Ruinenstädten? All das
kann man in Thailand finden - wo noch, so scheint es, viele Träume wahr werden können. Die
2500 km lange Küste Thailands ist voller Naturwunder: verwunschene Tropfsteinhöhlen,
bizarre Inselberge und eine bunt schillernde Unterwasserwelt. In den zahllosen Tempeln des
"Landes der Freien", wie dem Wat Pho oder Wat Arun in Bangkok, thronen magische Buddhas.
Berauschende Feste ziehen sich durchs Jahr, sehenswert vor allem das Lichterfest in
Sukhothai. Jeder Markt, ob der Nachtbasar in Chiang Mai oder Bangkoks Chatuchak-Markt,
lockt mit verführerischer Farbenpracht und orientalischen Düften. Von den nebligen Bergen
des "Goldenen Dreiecks" über den brodelnden Hexenkessel Bangkok, von den tiefen Urwäldern
im Westen bis zu den ausladenden Stränden des Südens, - auf Ko Samet und Ko Samui, in
Phuket und Krabi -, besticht das Land mit einer nahezu konkurrenzlosen Vielseitigkeit.
Seit vielen Jahren ist das Reisen, das Unterwegssein mit leichtem Gepäck, für Andreas
Altmann eine existentielle Daseinsform. Unstillbarer Erfahrungshunger, seine Lust auf
Abenteuer, treiben ihn zu immer neuen Erfahrungen an. Sein Ziel ist dieses Mal Südostasien:
Thailand (mit einem Abstecher nach Myanmar), Kambodscha, Vietnam. Er reist ohne festen
Plan, immer seiner Intuition folgend. Dabei meidet er die Touristenströme, interessiert
sich für die kleinen Dinge, für die Ränder der Zivilisation, für die Menschen und ihre
Geschichten. Altmann ist ein scharfer Beobachter und ein begnadeter Zuhörer. Er begegnet
Bettelmönchen und Schuhputzern, ehemaligen Kriegsfotografen und Barbesitzern, Überlebenden
der Kriege und Folterknechten verflossener Regimes, Zivilisationsmüden und Gestrandeten,
Schnapsbrennern und Huren, einem alten Schriftsteller und einer exzentrischen Architektin -
und (fast) alle bringt er zum Reden und ihre Geschichten zu Papier. Mit wachem Blick
registriert er die Schönheiten, aber auch die Schattenseiten dieser Länder, lässt sich
faszinieren von der Vielfalt ihrer buddhistischen Strömungen und nimmt Anteil an ihrer
leidvollen Geschichte. Er sucht nach einem verschollenen Freund auf der vom Tsunami
verwüsteten Insel Phuktet, arbeitet als freiwilliger Helfer in einem Aids-Kloster, besucht
Heiligtümer und Bibliotheken, bewegt sich in legendären Hotels auf den Spuren von Graham
Greene, Somerset Maugham und John Le Carré. Zwischen Bangkok und Hanoi, Phnom Pen und Hué,
unterwegs in maroden Eisenbahnzügen, in Pickup-Taxis, auf Fahrradrikschas und auf den
Rücksitzen von Mopeds erkundet er die von Leben pulsierenden Städte und einsame
Landstriche, in denen die Zeit stehen geblieben scheint. Und manchmal findet er auch einen
Platz, um zu schreiben - ein abgeschiedenes Café, eine stille Hinterhofpension. Altmanns
Tagebuch ist voll von Momenten praller Sinnlichkeit, ein wildes road movie und zugleich
eine Reflexion über das Exotische und das Vertraute, über das Fremde und das eigene Selbst.
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